Bei Europa-League-Hit

Leipzigs Rangnick von Salzburg-Fans abgestraft

Fußball International
30.11.2018 07:26
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Erst der Sager, Salzburg habe in Österreich keine Gegner, könne sich daher so gut auf die Europa-League-Partien vorbereiten. Nun die Aussage, Salzburg wäre ohne ihn nicht das, was es ist. Ralf Rangnick, der RB-Leipzig-Sportboss und einstige Salzburg-Macher, hat seine Überzeugungen erneut offen mitgeteilt.

Hat er recht? Durchaus. Bei der auch herablassenden Art, mit der er „seine“ Errungenschaften zeigt, ballen Ex-Kollegen in Salzburg aber innerlich die Fäuste. Die Fans antworteten mit Anti-Rangnick-Plakaten.

Punkto nackter Zahlen braucht sich der Schwabe nichts nachsagen lassen: Er krempelte beim Start 2012 dank Einkaufsbudgets von 20 Millionen Euro Salzburgs Team total um, holte Diamanten wie Mané. Das Fußballwerkl in Salzburg erhielt unter dem 60-Jährigen dank klug installierter Trainer wie Rose, Letsch und Co. eine durchgängige Struktur, das Scouting einen neuen Anstrich.

„Europäisches Topteam“
Ergebnis: Transfererlöse bis 2017 von 150 Millionen Euro. Salzburg hält heute problemlos mit deutschen Liga-Klubs mit. Vor Jahren war das undenkbar. „Salzburg ist ein europäisches Topteam“ - so adelte Rangnick gestern am Ende seine „Ex“. Aber irgendwie auch sich selbst.

Valentin Snobe, Kronen Zeitung

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