Der Erfolgslauf von Adi Hütter geht weiter: Der Österreicher fuhr mit Eintracht Frankfurt in der Gruppe H der Europa League den nächsten eindrucksvollen Sieg ein. Die Hessen gewannen daheim gegen den Vorjahresfinalisten Olympique Marseille mit 4:0, sind damit nach fünf gewonnenen Europa-League-Partien Gruppensieger und holten aus den vergangenen elf Bewerbsspielen zehn Siege und ein Unentschieden. Die Franzosen trafen zweimal ins falsche Tor. Spott gab‘s daraufhin für Ex-Bayern-Star Luiz Gustavo.
Es war ein Treffen auf alte Bekannte, jahrelang kickte der Brasilianer in der deutschen Bundesliga. Doch ausgerechnet dieses Duell wurde für Gustavo zum Albtraum.
Mit einem kuriosen Eigentor sorgte er bei der 0:4-Niederlage von Marseille gegen Frankfurt für Schlagzeilen. Dabei übersah der Routinier, dass sein Torhüter Pele mehrere Meter neben seinem Kasten stand. Gustavos Pass ging daher aus gut 20 Metern unerreichbar für seinen Torwart ins rechte untere Eck.
„Alberner Treffer“
Als „Eigentor des Jahres“ bezeichnete „France Football“ den Aussetzer von Gustavo. Spott gab‘s auch von „L‘Equipe“. Das Medium schrieb von einem „albernen Treffer“.
Dass dann auch noch Bouna Sarr ins eigene Tor traf, machte die Situation für den Europa-League-Finalisten des Vorjahres nicht besser. Während Marseille bisher nur einen Punkt in der Europa League holte, bejubelte Hütter den fünften Sieg im fünften Gruppenspiel. Das gelang in dieser Saison nur dem FC Chelsea und Österreichs Meister Red Bull Salzburg.
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