Do, 21. Februar 2019
20.11.2018 14:17

Crew im Krankenhaus

Rauch im Cockpit: AUA-Jet zur Landung gezwungen

Beißender Geruch und Rauch im Cockpit, der sich dann auch noch in der Kabine ausbreitete, hat eine Maschine der Austrian Airlines am Sonntag nach nur 15 Minuten Flug zur Umkehr nach Wien-Schwechat gezwungen. Die Crew wurde nach dem Vorfall vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Der Grund für den Qualm und den unangenehmen Geruch war ein nicht entferntes Turbinenreinigungsmittel gewesen, wie die Airline am Dienstag laut Angaben des Online-Portals „Aviation Herald“ berichtete. So sei das linke Triebwerk vor dem Abflug gewartet und mit dem speziellen Mittel gereinigt worden. Reste davon dürften allerdings in die Luftkanäle geraten sein, hieß es.

Crew und Passagiere werden den nur 15 Minuten langen Flug wohl aber noch lange in Erinnerung behalten. Die Maschine war am Sonntag von Wien nach Frankfurt am Main unterwegs, als sich nach dem Start in einer Höhe von 2000 Fuß (rund 600 Metern) plötzlich der beißende Geruch im Cockpit auszubreiten begann.

Sauerstoffmasken nötig
Auch die Flugbegleiter in der Kabine bemerkten kurz darauf Gestank und Rauch und schlugen Alarm. Zwei von ihnen mussten die Sauerstoffmasken aufsetzen, ein weiterer eine Schutzmaske wegen des Rauchs, hieß es. Die Maschine kehrte in der Folge um und kehrte zum Flughafen Wien zurück. 

Nachdem die insgesamt 161 Passagiere an Bord die Maschine verlassen hatten, wurde die sechsköpfige Crew vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

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