19.11.2018 13:36 |

Wichtig für Forschung

Die nächste Grazer Uni hat eine eigene Feuerwehr

Nach der Technischen Universität Graz hat nun auch die Karl-Franzens-Universität eine eigene Feuerwehr. Sie wird nicht nur im Brandfall ausrücken, sondern auch Forschungen im Feuerwehrwesen betreiben. Die Steiermark ist österreichweit das einzige Bundesland mit solchen Einrichtungen.

Zum Kommandanten der Unifeuerwehr wurde Herbert Posch, bereits seit 30 Jahren bei der Feuerwehr, gewählt. Er war die letzten neun Jahre Kommandant der Betriebsfeuerwehr der Uni Graz. Zu seinem Stellvertreter wurde Peter Zeiller gewählt.

„Wichtiger Schritt für Sicherheit im Land“
Die Unifeuerwehr ist eine steirische Innovation, die auf Betreiben von Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer gemeinsam mit den steirischen Universitäten und Fachhochschulen und dem Landesfeuerwehrverband ins Leben gerufen wurde: „Mit der TU und der KFU haben wir zwei Universitäten, wo Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter in den unterschiedlichsten Disziplinen und Fachgebieten lehren, forschen und ihre Forschungsergebnisse ins Feuerwehrwesen einfließen lassen. Ein wichtiger Schritt in die Zukunft für unsere Feuerwehren und die Sicherheit im Land“, so Schickhofer.

„Bereits durch die 2009 gegründete Betriebsfeuerwehr hat die Universität Graz Wesentliches zur Brandprävention und -bekämpfung am Standort geleistet. Mit einer eigenen Freiwilligen Universitäts-Feuerwehr werden die Agenden nun um den Wissenstransfer für den Zivilschutz und Weiterbildungsmöglichkeiten für alle Feuerwehrfrauen und -männer in der Steiermark erweitert“, sagt Rektorin Christa Neuper.

„Wir können enorm profitieren“
Landesfeuerwehrkommandant Reinhard Leichtfried: „Mit diesem Zugang zu universitärem Wissen und zu universitären Einrichtungen können wir enorm profitieren - nicht nur zur Qualitätssicherung im Ausbildungsbereich, sondern auch in Einsatzsituationen im Falle von Großschadens- oder Katastrophenlagen. Umgekehrt profitieren die Unifeuerwehren auch von unseren Praktikern, wenn es darum geht, allfällige Entwicklungen in Übungssituationen zu testen.“

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