14.11.2018 06:20 |

Slowake leugnet

Kind (6) im Freibad unsittlich berührt?

„Mama, der hat mir aufs Luli gegriffen, aber ich weiß nicht warum“: So sagte es ihre Tochter, erzählt die Mutter im Landesgericht. Eine unsittliche Berührung, ausgerechnet im Bergheimer Schwimmbad. Nicht der einzige Vorwurf gegen den sich ein Slowake (40) wehrt: „Ich spreche nur mit Kindern, fasse sie aber nicht an.“

Leger gekleidet sitzt der Vorbestrafte (40) vor Richterin Anna-Sophia Geisselhofer, immer wieder zappelt er mit den Füßen und sagt in gebrochenem Deutsch: „Ich bin unschuldig. Ich weiß was ich gemacht habe, und was nicht.“ Das sieht Staatsanwältin Sandra Wimmer anders: „Er sprach das sechsjährige Kind an und berührte es im Intimbereich.“ Passiert am 29. Juli. Der Freund der Mutter schritt damals ein. Doch er bestreitet, wie jetzt auch vor Gericht: „Nein, wir saßen nur da“, so der frühere Heroin- und Alkoholabhängige.

Alkoholisiert im Freibad

Betrunken war er auch: 1,7 Promille. Die Polizei hatte ihn vor dem Freibad-Besuch angehalten. Für den Slowaken nichts besonderes: „Mit 2,5 Promille kann ich noch normal reden und denken.“

Kind hat gezittert

Jedenfalls merkte die Mutter, dass etwas nicht stimmt: „Ich hab so ein Gesicht mit vielen Fragezeichen bei ihr noch nie gesehen.“ Gezittert habe die 6-Jährige, verstört war sie. 

In Wien Mädchen begrapscht?

Es war auch nicht der einzige Vorfall: Wochen zuvor, am 21. Mai, war der Slowake in Wien, arbeitete als Pizzabote.  Bei einer Auslieferung sprach er laut Anklage zwei Mädchen (10, 8) an. „Während des Gespräches griff er mit der Hand auf das Gesäß“, so Wimmer. Auch das bestreitet der Mann, der schon in Tschechien wegen eines Sexualdelikts in Haft saß. An jenem Mai-Tag kündigte er sofort den Jub und fuhr nach Salzburg. Erkannt wurde er durch Lichtbilder.

Die Richterin vertagte auf Mitte Dezember.

Antonio Lovric
Antonio Lovric
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