Mi, 21. November 2018

Spenden erbeten

08.11.2018 12:02

„RespekTiere“ kastrierte 900 Streuner in Bulgarien

Der Verein „RespekTiere“ hat sein mittlerweile achtes Kastrationsprojekt in Bulgarien durchgeführt. In der kleinen Stadt Breznik, etwa 50 Kilometer von Sofia entfernt, wurden zahlreiche Hunde und Katzen medizinisch versorgt.  „Die Situation vor Ort ist eine wahrlich furchtbare, das Leid der Tiere ist ein unfassbares“, erzählt Obmann Tom Putzgruber. Es werden dringend Spenden für weitere Einsätze benötigt.

Das Team von „RespekTiere“ fängt streunende Vierbeiner ein, um die von Tierärzten behandeln und kastrieren zu lassen. Da aber der Einsatz von der Gemeinde mittlerweile groß in der Zeitung groß angekündigt wird, kommen aber auch sehr viele Privatpersonen mit ihren Tieren vorbei. „Das ist ein wichtiger Schritt, waren doch zu Beginn dieser Aktionen kaum welche bereit, den Eingriff an ihren Schützlingen vornehmen zu lassen“, so Tom Putzgruber. Tierleid ist in Bulgarien allgegenwärtig: So musste das „RespekTiere“-Team auch diesmal wieder halbverhungerte Hunde bergen und schwer kranke Welpen aus Hinterhöfen retten. „Ganz in der Nähe unseres Appartements wurden zwei Huskys erschossen und für die Bewohnerinnen gut sichtbar in einem Park ausgelegt - wie wir erfuhren, als Abschreckung für Hundehalter“, berichtet Putzgruber entsetzt.

„Helfen Sie, Tierleid zu verhindern!“
Laut dem Tierschützer gibt es zu viele grausame Geschichten, aber das Fazit ist trotzdem ein gutes: 143 Straßenhunde- und katzen konnten kastriert werden. „Damit sind es in Breznik bereits rund 900“, freut sich der Obmann. Der Verein erhielt dafür vom Bürgermeister das Wappen der Stadt. Doch Kastrationsprojekte müssen in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden; setzt man länger als ein Jahr aus, ist die Anzahl der Straßentiere wieder wie zu Beginn. „Deshalb möchten wir die Menschen da draußen von ganzem Herzen bitten: Helfen Sie uns helfen! Die Hunde brauchen uns - und wir brauchen Sie! Helfen Sie mit, Tierleid zu verhindern noch bevor es entsteht“, appelliert Putzbruger an die „Krone“-Familie.

Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten finden Sie HIER.

Denise Zöhrer
Denise Zöhrer

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