Der tödliche Flugzeugabsturz eines erfahrenen Piloten (76) im Juni in Langkampfen in Tirol hat die Szene erschüttert - und viele Fragen aufgeworfen. Die Ursache des Unglücks ist jetzt gefunden: Laut Staatsanwaltschaft Innsbruck verunglückte der Pilot, weil sich die Cockpit-Haube während des Sinkfluges geöffnet hatte. Ein technisches Gebrechen war es aber nicht.
Wie berichtet, war der 76-Jährige am 14. Juni mit einem Ultraleichtflugzeug bei Langkampfen in ein Maisfeld gestürzt und dabei ums Leben gekommen. Zum Unglück kam es offenbar, nachdem der Pilot ein Segelflugzeug in die Luft geschleppt hatte. Die Ermittlungen zur Absturzursache liefen danach auf Hochtouren.
„Nicht kontrollierbarer Sturzflug“
Die Staatsanwaltschaft Innsbruck stellt nun zur Ursache des Unglücks fest, dass es zu einem nicht mehr kontrollierbaren Sturzflug kam, weil sich die Cockpit-Haube geöffnet hatte. Von erfahrenen Piloten wurde das bereits seit geraumer Zeit als Grund für den Absturz vermutet.
Der Pilot dürfte die Haube nicht ordnungsgemäß verriegelt haben, heißt es vonseiten der Staatsanwaltschaft. Ein technisches Gebrechen konnte nicht festgestellt werden. Damit wurde das Ermittlungsverfahren eingestellt.
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