Mi, 21. November 2018

Neue Hubschrauber

15.10.2018 08:45

Fliegerhorst Aigen wird ein Fall für das Parlament

Im Sommer verkündete FP-Verteidigungsminister Mario Kunasek, dass zwölf neue Hubschrauber als Nachfolge für die Alouette 3, die bis 2023 am Fliegerhorst Aigen im Ennstal stationiert sind, angeschafft werden (mehr dazu hier). Der steirische Bundesheerstandort soll damit laut Regierung abgesichert sein. Die SPÖ bleibt skeptisch und bringt das Thema ins Parlament.

Der SP-Nationalratsratsabgeordnete Mario Lindner - er stammt selbst aus dem Bezirk Liezen - bohrt jetzt aber nach. Er stellte zwei parlamentarische Fragen mit insgesamt 20 Fragen an Verteidigungs- und Finanzministerium, etwa ob alle zwölf neuen Hubschrauber nach Aigen kommen, ob es die notwendige Typenwerft am Standort sicher geben wird und aus welchem Topf die Sondermittel für die Anschaffung stammen? (Die genauen Anfragen finden Sie hier und hier).

Linder: „Die Regierung hat die Chance, endlich schriftliche Zusagen auf den Tisch zu legen.“ Die Antworten der Minister müssen in zwei Monaten vorliegen.

„Völlig überflüssig“
Der steirische FPÖ-Wehrsprecher Marco Triller kontert: „Es ist das gute Recht der SPÖ, parlamentarische Anfragen einzubringen. Diese Initiative zum Themenkomplex Fliegerhorst Aigen ist jedoch völlig überflüssig. Verteidigungsminister Mario Kunasek hat ein klares Bekenntnis zum Standort abgegeben. Ein entsprechender Antrag zur Anschaffung von neuen Hubschraubern wurde bekanntlich im Ministerrat bereits beschlossen. Mit der gegenständlichen Anfrage will die SPÖ vermutlich nur von ihrem innerparteilichen Chaos ablenken.“

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