Drei Feuerwehren sind am Freitag im Nordburgenland mit mehr als 70 Mitgliedern drei Stunden lang im Löscheinsatz gestanden. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwieriger als erwartet.
Sirenengeheul am Freitagvormittag in drei Gemeinden im Bezirk Eisenstadt Umgebung: Auslöser war ein Großeinsatz in Mörbisch. Ein Wirtschaftsgebäude war in Brand geraten. Bereits bei der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte die Rauchsäule sehen. Die Flammen schlugen schon durch das Dach der Halle.
Starker Rauch und enorme Hitze
Nach einer Erkundung der Lage stellte sich heraus, dass sich in dem Gebäude drei Boote befanden, die lichterloh brannten. Diese bestanden aus Polyester, was zu einer enormen Rauch- und Hitzeentwicklung führte.
Die Florianis konnten nur mit schwerem Atemschutz in das Innere vordringen. Während sie versuchten, die Flammen mit Löschschaum zu ersticken, schritten die Kameraden zum Außenangriff. Ein Übergreifen des Feuers auf die Nachbargebäude konnte verhindert werden.
Flammen konnten nicht gelöscht werden
Das endgültige Ablöschen der Boote gestaltete sich jedoch langwierig, da diese aufgrund des Polyesters immer wieder neu zu brennen begannen. Zur vollständigen Brandbekämpfung wurden die Boote schließlich in eine Löschmulde gehoben und vollständig mit Wasser geflutet.
Drei Stunden dauerte der Einsatz, an dem sich 70 Feuerwehrleute beteiligten. „Durch das rasche Vorgehen konnte ein größerer Schaden verhindert werden“, so Einsatzleiter und Feuerwehrkommandant Christian Jäger.
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