Mi, 19. September 2018

Aigen ist gerettet:

22.08.2018 06:15

Zwölf neue Hubschrauber sichern Fliegerhorst ab

Aufatmen im steirischen Ennstal: Der Heeres-Standort Aigen, seit Jahren in der politischen Diskussion, ist gesichert! Der Ministerrat wird heute grünes Licht für den Ankauf eines Nachfolgemodells der hier stationierten Alouette-Hubschrauber geben. Zwölf neue Helikopter werden ab 2022 auf dem Fliegerhorst landen.

Dass die steirischen Heeres-Standorte „aufmunitioniert“ werden, hat die „Krone“ erst kürzlich berichtet. In dem 400 Millionen Euro schweren Investitionspaket enthalten ist auch die Sonderfinanzierung des Nachfolgemodells der Alouette-III-Hubschrauber, die seit 51 Jahren im Bereich des Katastrophenschutzes wichtige Dienste leisten.

Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) hat seinem Ministerkollegen Hartwig Löger (ÖVP, Finanzen) nach wochenlangem Ringen nun eine entsprechende Zusage abringen können. Heute gibt der Wiener Ministerrat offiziell seinen Sanctus dazu.

Standort Aigen gesichert
Für die Steiermark ist das eine gute Nachricht, denn damit ist der Fliegerhorst Aigen, immer wieder vom Zusperren bedroht, endgültig aus dem „Schneider“. Die zwölf leichten Mehrzweckhubschrauber sollen hier schon ab 2022 stationiert werden - die gute, alte Alouette darf nämlich nur noch bis 2023 abheben.

Welche neuen Flieger im Ennstal stationiert werden, wird sich ab Herbst im Rahmen eines komplexen Beschaffungsvorganges entscheiden. Fix ist aber schon, dass Österreich drei Black-Hawk-Transporthubschrauber bekommen wird.

Gerald Schwaiger
Gerald Schwaiger

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