Do, 18. Oktober 2018

Skandal in Pforzheim

09.10.2018 18:41

Irre! Kicker verprügelt zur Pause eigenen Trainer

Riesen-Skandal in der Oberliga Baden-Württemberg in Deutschland! In der Pause der Partie 1. CfR Pforzheim gegen TSV Ilshofen geriet ein Ersatzspieler der Heimmannschaft offenbar erst in Rage und dann mit dem eigenen (!) Trainer aneinander. Zunächst sei es noch „nur“ bei Worten geblieben, doch dann sei die Angelegenheit schnell handgreiflich geworden, so Pforzheim-Coach Gökhan Gökce. Fazit: Prellungen und sieben Tage Arbeitsunfähigkeit auf der einen Seite und ein die Vorwürfe heftigst zurückweisender Spieler.

Wie die „Bild“ berichtet, dürfte die Attacke auf einen vergebenen Elfmeter der Pforzheimer zurückzuführen sein - verschossen wurde der Strafstoß von Kreshnik Lushtaku (24), also vom Bruder des nun Tatverdächtigen Kushtrim Lushtaku (29). Bereits die Frage, wer denn nun als Schütze antreten sollte, hatte für große Unruhe auf und abseits des Spielfeldes gesorgt - und auch Kushtrim Lushtaku habe da mitgemischt.

Zu seiner Beruhigung trug die vergebene Ausgleichschance offenbar nicht bei, wie Trainer Gökce der „Bild“ erklärte. „Er ist ausfallend geworden, hat mich beleidigt. Ich habe ihm gesagt, dass er unter die Dusche gehen und die Kabine nicht mehr betreten soll.“ Wenig später seien dann noch wenig nette Begriffe wie „Pisser“, „Hurensohn“ und „Schwuchtel“ gefallen - auch eine Morddrohung sei dabei gewesen so Gökce. Und dann habe der Spieler auf ihn einzuschlagen begonnen.

Der 1. CfR Pforzheim reagierte sofort: Kushtrim Lushtaku wurde entlassen, aus dem Verein ausgeschlossen und mit einem Stadionverbot belegt. Zudem wurde er angezeigt. Der Spieler selbst weist übrigens die Vorwürfe zurück und kündigt seinerseits rechtliche Schritte an.

 krone.at
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