Ärger in der Kabine

„Unerträglich“ – Zidane war von Ronaldo genervt

Fußball International
02.10.2018 05:42
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Es war der Transfer-Hammer des Sommers: Superstar Cristiano Ronaldo wechselte nach neun erfolgreichen Jahren vom spanischen Champions-League-Sieger Real Madrid zum italienischen Topklub Juventus Turin. Wie nun bekannt wurde, soll es in der Kabine der „Königlichen“ oftmals ordentlich gebrodelt haben. Vor allem Ex-Real-Trainer Zinedine Zidane war vom Verhalten Ronaldos ziemlich genervt …

Der portugiesische Ausnahmekönner geriet in Spanien aufgrund eines Steuervergehens in die Bredouille. Wie die spanische „El Mundo“ berichtet, war sein Verein Real Madrid nicht bereit, die Steuerschulden Ronaldos beim spanischen Finanzamt zu bezahlen. Was ihn verärgerte, da der FC Barcelona dies für seinen Rivalen Lionel Messi machte.

Zudem soll Ronaldo trotz seines Millionen-Gehalts unzufrieden gewesen sein. „Es ist respektlos, dass ich als Ballon-d‘Or-Gewinner weniger als Messi und Neymar verdiene. Es geht nicht ums Geld, sondern um den Status, um Respekt“, so seine Beschwerde. Außerdem habe es Ronaldo nicht gerne gehabt, wenn er nach Klub-Legende Alfredo di Stefano nur als zweitbester Spieler in der Geschichte von Real Madrid genannt wurde.

Wenn man den spanischen Medien nun Glauben schenken darf, herrschte in der Kabine der Madrilenen daher eine angespannte Stimmung. Laut Trainer Zinedine Zidane war diese kaum mehr auszuhalten. „Löst das mit Cristiano, wie ihr wollt, denn das ist das einzige, worüber er in der Kabine spricht. Das ist unerträglich“, soll die 46-jährige Legende zu den Real-Bossen gesagt haben. Am Ende verließen beide den spanischen Hauptstadtklub …

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