Do, 18. Oktober 2018

Intersport Sportreport

27.09.2018 18:27

Österreicher fordern mehr Sport für Kinder

Sport, die wichtigste Nebensache der Welt, so könnte man die Meinung der Österreicher zusammenfassen. Im Rahmen des INTERSPORT SPORTREPORTS* 2018 wurden die Österreicherinnen und Österreicher befragt und zwei wichtige Botschaften stehen voran: Für mehr als zwei Drittel ist Sport ein wichtiger und prägender Teil des Lebens, und 95 % der Österreicher sind überzeugt, dass Sport den Familienzusammenhalt fördert und Kinder mehr Sport betreiben sollten.

„Durchschnittlich sportelt der Österreicher fünf Stunden pro Woche. Die eigene Fitness und damit verbunden die Gesundheit ist den Österreichern wichtig, und es ist ihnen ein enormes Anliegen, dass Kinder mehr Sport betreiben und dazu motiviert werden. Als Sportartikelhändler erleben wir das tagtäglich in unseren Shops und wollen die Österreicher dabei begleiten“, berichtet Mathias Boenke, Geschäftsführer INTERSPORT Austria.

*Marketagent.com, Online Access Panel, n = 1.014, Sample repräsentativ für die österreichische Bevölkerung zwischen 14 und 69 Jahren. Dieselbe Umfrage wurde in Deutschland, Tschechien, der Slowakei und Ungarn durchgeführt.

Mehr Sport für Kinder
Ob im Sportverein, beim Radausflug oder in der täglichen Turnstunde: Den Österreichern ist die Bewegung ihrer Kinder enorm wichtig. Neben der Schule prägt auch das Sportverhalten der Eltern ihre Kinder von klein auf, das Bewusstsein für Sport entsteht in der Familie. 96,2 % finden es enorm wichtig, dass Kinder Rad fahren lernen, jeder 2. Österreicher radelt mehrmals pro Monat mit seinen Kids und mehr als 90 % sind überzeugt, dass das den Familienzusammenhalt fördert.

„Die ersten Jahre des Lebens ermöglichen Kindern eine große Chance, um ein lebenslanges Bekenntnis zu Bewegung und Sport zu erlangen. Positive Erfahrungen mit unterschiedlichen Sportarten und gemeinsame Erlebnisse mit der Familie stehen dabei im Mittelpunkt - genau darin wollen wir unsere Kunden unterstützen“, erklärt Mathias Boenke.

Unglaubliche 95 % der Österreicher sind der Meinung, dass Kinder viel mehr Sport betreiben sollten und die Österreicher lassen sich das auch was kosten. Rund € 276 jährlich geben Herr und Frau Österreicher für die sportlichen Aktivitäten ihrer Kinder aus. „Wir lesen aus diesen Zahlen durchaus auch einen gesellschaftspolitischen Auftrag heraus. Es gibt immer weniger Vereine, die Schulsportaktivitäten sind auf ein Minimum reduziert und die Kinder sind immer mehr den Verlockungen von Computer und Handys ausgesetzt. Da wollen wir einen bewussten Gegenpunkt setzen und Sport für Familien attraktiv machen“, informiert Mathias Boenke.

Die Bike-Nation Österreich
Egal ob jung oder alt, ob in Wien oder am Arlberg zu Hause, biken steht bei den Österreichern ganz vorne auf der Beliebtheitsskala. Jeder zweite Österreicher radelt aktiv und regelmäßig, am liebsten mit dem Mountainbike, gefolgt vom City- und Trekkingbike. 47,3 % der Österreicher nutzen ihr Rad einmal oder mehrmals pro Woche, rund 11 % sogar täglich und das durchschnittlich mehr als 60 Minuten pro Fahrt. Ausflüge in die Natur sind die beliebtesten Ziele (54,2 %), nur 15 % nutzen das Rad ausschließlich als Verkehrsmittel im Stadtgebiet. Auch der E-Bike-Trend schreitet zügig voran. Für rund ein Drittel der E-Bike-Besitzer ist ihr Pedelec nicht mehr aus dem Leben wegzudenken und sie wollen es möglichst oft nutzen. Mehr als 750.000 Österreicher gaben an, in Kürze ein E-Bike kaufen zu wollen. „Diesem Trend tragen wir schon seit Jahren Rechnung und bieten hier vielfältige Modelle und Top-Beratung. Die Österreicher nutzen das E-Bike, um damit steilere und weitere Strecken zurücklegen zu können, aber auch um ihre Gelenke zu schonen“, berichtet Ralph Hofmann, Head of Marketing INTERSPORT Austria.

Das Thema Sicherheit ist beim Radfahren enorm wichtig, so trägt jeder 2. Radfahrer einen Helm, bei den E-Bikern ist die Zahl etwas höher, hier fahren 62 % ihr Bike nur mit Helm. Trotzdem: Rund ein Drittel der Radfahrer verwendet keine Schutzausrüstung, wobei der Anteil der Frauen wesentlich höher ist als jener der Männer.(Frauen 40,2 %, Männer 25,9 %). „Hier ist noch sehr viel Luft nach oben, deshalb appellieren wir ganz offen an die Österreicher: Seid euren Kindern ein gutes Vorbild, achtet auf eure Sicherheit und setzt beim Radfahren einen Helm auf!“, so Ralph Hofmann auffordernd.

So sportlich sind die Österreicher
Mehr als zwei Drittel der Österreicher (68 %) sind sportbegeistert, 14 % sagen sogar, dass aktiver Sport ihr Leben prägt und aus diesem nicht wegzudenken ist. Damit liegt Österreich im Ländervergleich im Durchschnitt (vgl. dazu Deutschland 59 %, Ungarn 76 %, Tschechien und Slowakei 79 %).

63,5 % der befragten Österreicher betreiben mindestens einmal pro Woche aktiv Sport, wobei sich 10,4 % sogar fast täglich sportlich betätigen. Männer geben an, häufiger sportlich aktiv zu sein als Frauen (68,6 % der Männer und 58,5 % der Frauen). Rund fünf Stunden pro Woche investieren Herr und Frau Österreicher in ihre sportlichen Aktivitäten. „Das sind tolle Zahlen, und wir erkennen eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr (2017: 4 Stunden). Das Gesundheitsbewusstsein ist mittlerweile stark verankert und Sport wird als wichtiger Baustein dafür wahrgenommen!“, erklärt Ralph Hofmann.

Österreich: Das Land der Morgensportler
Die Österreicher entwickeln sich immer mehr in Richtung „Morgensportler“ - dies zeigt sich vor allem im Ländervergleich. 21,2 % der Befragten geben an, zwischen 5 und 9 Uhr morgens ihren Sport ausüben, was eine deutliche Steigerung zum Vorjahr bedeutet (vgl. 2017: 19 %). Die häufigste Tageszeit, zu der Sport betrieben wird, ist aber immer noch abends zwischen 17 und 21 Uhr. Fast zwei Drittel der Österreicher nutzen diese Zeit für Sport (64 %), wobei bei Männern (68,2 %) und den Jungen (14 - 19 Jahre 80,3 %) der Abend besonders beliebt ist. „Das sehen wir als eine sehr spannende Entwicklung, vor allem da sich der Wert im Vergleich zu unserem INTERSPORT SPORTREPORT 2017 deutlich gesteigert hat. Immer mehr Österreicher starten ihren Tag gleich mit einem Sportprogramm“, berichtet Ralph Hofmann.

 krone.at
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