Do, 18. Oktober 2018

Vor Schicksalsspiel

26.09.2018 06:46

Rapid-Trainer Djuricin: „Bin gerne der Sündenbock“

Goran Djuricin geht ohne schlechtes Gewissen, sondern mit einem guten Gefühl in die Cup-Partie gegen Mattersburg. Für Rapids Trainer ist es ein Schicksalsspiel, heute mit der grün-weißen Einsergarnitur.

„Krone“:Haben Sie Verständnis für die Kritik an Ihrer Aufstellung in Salzburg?
Goran Djuricin: Nicht wirklich. Wenn es 0:7 ausgeht, okay. Es war die richtige Entscheidung.

Werden Sie in Mattersburg auch überraschen?
Natürlich, wir werden wie immer rotieren.

Also spielt das stärkste Team, die Einsergarnitur?
Im Vergleich zu Salzburg werden andere spielen.

Es könnte Ihr letztes Spiel als Rapid-Trainer sein. Oder glauben Sie, dass Sie auch ein Cup-Aus überstehen würden?
Das höre ich gefühlt zum 30. Mal. Ganz ehrlich, das ist immer dasselbe. Wären wir nicht in der Europa League, wäre ich auch schon weg. Um meine Person geht es nicht.

Aber der Cup ist ein erklärtes Ziel von Rapid, bei einem Scheitern müsste doch Sportchef Bickel reagieren.
Darüber zerbreche ich mir nicht den Kopf. Darüber haben wir auch nicht gesprochen. Bei uns in der Mannschaft ist alles ruhig.

Aber das Umfeld konzentriert sich auf Sie, nur wenige sprechen über das Team
Und das ist auch gut so. So kann die Mannschaft in Ruhe arbeiten. Da bin ich gerne der Sündenbock.

Aber …
natürlich fällt es mir manchmal schwer, runterzukommen. Aber das ist Rapid, daran habe ich mich mittlerweile gewöhnt.

Was haben Sie verändert?
Früher hatte ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich einmal drei, vier Stunden durchgeatmet, regeneriert habe. Das ist jetzt weg, ich kann jetzt auch einmal mit meiner Frau spazieren gehen, besser abschalten. Mehr als sieben Tage die Woche für Rapid arbeiten kann ich auch nicht.

Was stimmt Sie für das Cup-Spiel in Mattersburg optimistisch?
Die Mannschaft ist geil auf die Partie. Wir sind das bessere Team, das müssen wir auch zeigen. Uns erwartet sicher eine Fünferkette, da ist auch Geduld gefragt.

Wer sitzt am Samstag gegen St. Pölten in der Liga auf der Rapid-Bank?
(lacht) Athletik-Trainer, einige Spieler, Co-Trainer und ich.

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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