31.08.2018 07:42 |

„Krone“-Interview

Thiem: „Ich muss in New York noch mehr erreichen“

„Ich will mehr“, sagt Dominic Thiem, „eine dritte Runde bei den US Open würde die letzten schwachen Wochen nicht vergessen machen!“ Heute (zweites Spiel nach 17 Uhr) kämpft er gegen US-Boy Taylor Fritz um den Achtelfinal-Einzug.

Nach dem Marathon-Sieg gegen Steve Johnson sprach das Tennisass über ...

... Siege im fünften Satz.
„Es gibt wohl nicht viel Geileres. Denn solche Marathons erlebt man nur im Daviscup oder bei Grand Slams - diese Siege haben also Seltenheitswert, das genießt man besonders.“

... das 6:7, 6:3, 5:7, 6:4, 6:1 in der zweiten Runde am Mittwoch gegen US-Lokalmatador Steve Johnson.
„Es war heiß wie in einer Sauna. Ich bin da durch! Und das hat mir gezeigt, dass ich körperlich wieder voll da bin. Das sind hier die besten Voraussetzungen für weitere Siege.“

... die US Open, den letzten Grand Slam des Jahres.
„Von diesem Turnier bin ich ein großer Fan! Die Plätze und Bälle kommen mir entgegen, das Publikum ist sogar fair, wenn du gegen Amerikaner spielst. Hier herrscht ein ganz besonderes Flair, in New York wird Tennis richtig zelebriert.“

... den Drittrunden-Gegner Taylor Fritz.
„Er hat sehr gute Schläge, spielt im eigenen Land immer am besten. Im letzten Jahr hab ich hier gegen Taylor in der zweiten Runde mit 7:5 im vierten Satz gewonnen. Es darf ihm also keine Revanche gelingen.“

... die schwachen Wochen nach den French Open.
„Alles sehr mühsam, da hat vieles zusammengespielt. Ich steh jetzt einmal in der dritten Runde von New York - aber das alleine würde die schwache Ausbeute der letzten Wochen nicht wettmachen. Ich muss hier noch mehr erreichen!“

... die heißen Temperaturen im „Big Apple“.
„Unfassbar, das war auch für die Fans richtig mühsam. Einige Spieler springen nach den Matches in ein Eisbad, das kommt für mich nicht infrage. Ich dusche auch nie kalt, das tut meinem Körper nicht gut. Jeder Spieler hat seine eigenen Rituale.“

... das Aus von Salzburg in der Champions League.
„Als Fußball-Fan verfolge ich natürlich alles. Gleich nach dem Match hab ich am Handy den Livescore gecheckt. 2:2 nach 2:0 - das tut richtig weh. Ich hätte den Salzburgern den Einzug in die Gruppenphase so vergönnt. Es will nicht sein.“

... den Daviscup in Graz gegen Australien.
„Wir spielen schon Mitte September. Ich nehme an, dass ich im Kader bin, doch Kapitän Stefan Koubek hat mich bis jetzt noch nicht angerufen. Auch Dennis Novak bekam noch keine offizielle Einberufung. Aber das wird schon noch passieren. Fest steht: Wir müssen Australien besiegen!“

Peter Moizi, Kronen Zeitung

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