Hit gegen Steaua

Rapid im Hexenkessel: „Finale für den ganzen Klub“

Für Rapid steht heute in Bukarest viel auf dem Spiel: Es geht um die Zukunft von Trainer Goran Djuricin, einen Gewinn von bis zu fünf Millionen Euro. Noch nie ist Grün-Weiß nach einem 3:1 im Hinspiel gescheitert.

Bukarest, heute Rapids zweiter und letzter Zwischenstopp auf der Reise auf die große Bühne Europas, wo London (Arsenal, Chelsea), Marseille, Rom, Mailand oder Frankfurt warten könnten. Alles mögliche Kaliber in der Gruppenphase der Europa League. Die Teilnahme würde 2,9 Millionen Euro fix an Startgeld, insgesamt einen Gewinn (je nach Verlauf) von bis zu fünf Millionen Euro bringen.

„Von solchen Spielen träumt man. Das wollen wir auch im Herbst erleben. Das Duell mit Steaua ist jetzt ein echtes Finale für den ganzen Verein“, sagt daher Kapitän Stefan Schwab. Auch weil Rapid die Gruppenphase als erstes offizielles Saisonziel ausgerufen hat, man so für etwas Ruhe im Hütteldorfer Pulverfass sorgen könnte. Bei einem Knockout würde die Diskussionen um Trainer Goran Djuricin wieder aufkochen.

Umso mehr fordert der 43-Jährige heute gegen Steaua „eine große Portion Mut. Es wird ein Hexenkessel, eine richtig geile Atmosphäre. Aber die müssen wir auch genießen. Das ist das wichtigste Spiel des Jahres. Zumindest bis jetzt.“

Dass Rapid noch nie im Europacup nach einem 3:1 im Hinspiel daheim ausgeschieden ist (gegen Karl-Marx-Stadt und Celtic rettete Grün-Weiß eine dritte Partie), ist eine statistische Unterstützung für die Psyche, mehr nicht. „Das Ergebnis müssen wir ausblenden“, fordert Schwab. „Wir müssen selbst das Heft in die Hand nehmen.“ Oder wie es Djuricin formuliert: „Wir brauchen einfach ein Tor.“ Das sollte reichen ...

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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