"Wir sind sehr froh, dass wir noch vor dem Jahreswechsel bekannt geben können, dass wir diese Zusammenarbeit fortführen", wurde Klubchef Klaus Allofs in einer Mitteilung zitiert. "Wir haben in den letzten Wochen immer wieder betont, dass dies unsere wichtigste Personalie ist."
Werder setzt auf Kontinuität
Schaaf kommt mit dem neuen Vertrag in Rehhagels Dimensionen, der vom 2. April 1981 bis zum 30. Juni 1995 und somit rund 14 Jahre Werder-Trainer gewesen war. Während bei anderen Klubs die Trainer fast jährlich ausgewechselt werden, setzt Werder weiter auf Kontinuität. Auch im vergangenen Jahr, als es in der Liga schlecht lief, hielten die Verantwortlichen zu Schaaf und ließen sich nicht beirren; der Cup-Sieg war der Lohn für die Geduld.
"Unser gemeinsames Ziel ist es, erfolgreich voranzuschreiten", sagte Schaaf. "Ich sehe, dass Werder auch weiterhin eine interessante Mannschaft hat, um unsere Ziele verfolgen zu können. Deswegen fiel es nicht schwer, die neuen Herausforderungen anzunehmen."
2003/2004 das Double geholt
Am 10. Mai 1999 hatte Schaaf die Mannschaft von Felix Magath übernommen, vor dem Abstieg gerettet und danach mit dem Sieg im Pokalfinale gegen Bayern München sehr schnell für seinen ersten großen Erfolg gesorgt. Den bisher größten Triumph feierte der aus Mannheim stammende Coach in der Saison 2003/2004, als ihm mit Werder das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal gelang.
Ein weiterer Pokal-Erfolg folgte zum Dienstjubiläum. Außerdem standen die Bremer, bei denen derzeit mit Abwehrspieler Sebastian Prödl auch ein Österreicher engagiert ist, 2009 im UEFA-Cup-Finale, das gegen Schachtjor Donezk 1:2 nach Verlängerung verloren ging. Der am 1. Juli 1972 in den Verein eingetretene ehemalige Abwehrspieler Schaaf fühlt sich nach eigener Aussage in der unaufgeregten Atmosphäre seines Klub sehr wohl und hat die "Ruhe hier" wiederholt als entscheidend für die Erfolge bezeichnet.
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