Mo, 19. November 2018

Heldin des Alltags

23.08.2018 10:41

Polizistin stillt im Einsatz ausgehungertes Baby

Das Bild einer berührenden Geste einer Polizistin aus Buenos Aires rührt derzeit das Netz: Ihre Wärteruniform ist aufgeknöpft, auf ihren Schoß liegt ein Säugling. Doch das Baby, dem die Argentinierin die Brust gibt, ist nicht ihr eigenes ... 

Celeste Ayala gehört zum Wachdienst im Krankenhaus „Schwester Maria Ludovica“. Als während ihrer Schicht auf der Kinderstation das unterernährte Baby zusammen mit seinen fünf Geschwistern von Mitarbeitern des Jugendamtes eingeliefert wurde, hatte sie gerade Dienst. Da sich das kleine Mädchen trotz der Bemühungen der Ärzte nicht beruhigen ließ, bat Ayala die Mediziner, ob sie das Kind halten und stillen dürfe. Sie hatte erst vor Kurzem selbst ein Kind zur Welt gebracht.

Baby war völlig verwahrlost
Laut Berichten habe das Baby einen völlig verwahrlosten Eindruck gemacht. Es war dreckig, habe geschrien und noch dazu kaum etwas auf den Rippen gehabt. Die Kinder hätten bei den drogensüchtigen Eltern unter schrecklichen Umständen gelebt. Darum hatten sich die Behörden eingeschaltet. Bevor die Kinder jedoch in ein Heim gebracht wurden, sollten sie in einem Krankenhaus untersucht werden.

Beifall im Netz
Gerührt von Ayalas Mutterinstinkt machte ein Kollege ein Foto von der Szene und postete das Bild auf Facebook. „Ich möchte diese liebevolle Geste meiner Arbeitskollegin öffentlich machen“, schreibt er unter das Foto. „Du hast dich wie eine Mutter gegenüber diesem Kind verhalten. So etwas sieht man nicht jeden Tag.“ Sein Beitrag wurde inzwischen 110.000-mal geteilt und sammelte über 150.000 Likes.

„Das ist die Art von Polizei, auf die wir stolz sind“
Für Ayala hat sich ihr beherzter Einsatz nicht nur mit Beifall in den sozialen Netzen ausgezahlt: 
Sie wurde vom Offizier zum Sergeant befördert. Christian Ritondo, Sicherheitminister der Provinz Buenos Aires, richtete lobende Worte an sie: „Wir wollen dir persönlich für diese Geste der spontanen Liebe danken. Das ist die Art von Polizei, auf die wir stolz sind, die Polizei, die wir wollen.“

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