Mate hatte am Vormittag im Vorlauf die am 25. Jänner 2003 von Maxim Podoprigora in Berlin aufgestellte bisherige österreichische Bestzeit um 78 Hundertstel auf 2:06,17 gedrückt, blieb schließlich auch noch unter 2:06. "Das ist sehr okay", zeigte sich der gebürtige Ungar glücklich. "Im Sommer bei der EM in Budapest werde ich wahrscheinlich nur noch über 100 und 200 Meter Brust antreten, die 50 Meter aus dem Programm nehmen."
Koll war im Endlauf um sieben Hundertstel langsamer als bei seiner OSV-Bestleistung im Vorlauf, durfte trotz ausgebliebener Steigerung aber trotzdem sehr zufrieden sein. Der Linzer hatte sich nämlich am Vormittag nicht wohl gefühlt und mit einem Final-Verzicht spekuliert. Über 400 Meter Kraul war Koll Final-Neunter geworden. "Die Ergebnisse hier waren für mich wichtig. Jetzt ist das Anzug-Chaos vorbei, vorerst mache ich einmal Urlaub", meinte der 24-Jährige.
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