Ausschlaggebend für die Einleitung des Verfahrens dürfte die Mitte Oktober ermöglichte Akteneinsicht der NADA in die Ermittlungsergebnisse der Behörden in diversen Dopingfällen sein.
NADA-Geschäftsführer Andreas Schwab gab am Freitagabend keine Details zu dem Fall bekannt. Hoffmann selbst, gegen den seit Mai Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen, hat Doping stets bestritten. Der Staffel-Weltmeister von 1999 soll einer jener Spitzensportler sein, die neben Ex-Radprofi Bernhard Kohl unter Mithilfe des mutmaßlichen Drahtziehers Stefan Matschiner zu Dopingzwecken eine Blutzentrifuge angeschafft haben.
Der Olympiasieger von 2002 hat für eine Stellungnahme gegenüber der NADA eine Woche Zeit, danach wird über eine mögliche vorläufige Suspendierung entschieden. Eine mündliche Verhandlung hat binnen acht Wochen stattzufinden. Damit könnte der Oberösterreicher den Österreichischen Ski-Verband, dessen Athleten und Betreuer bei den Winterspielen 2002 und 2006 für Skandale gesorgt hatten, kurz vor Beginn der Olympischen Spiele neuerlich in Doping-Schlagzeilen bringen.
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