Nadarajah hatte in Vorlauf wie Semifinale in 25,70 angeschlagen und dann ihren OSV-Rekord eben noch einmal um sechs Hundertstel verbessert. Ganz zufrieden war Trainer Robert Michlmayr damit aber nicht. "Es war nicht Fisch und nicht Fleisch. Unser Ziel Finale hat sie erreicht, aber es war kein optimales Rennen." Grund dafür war vor allem, dass Nadarajah die Wende schlecht erwischt hat. "Da war ich zu weit weg", meinte die 24-Jährige.
Für Mate war der Final-Einzug schon ein Erfolg, dann wollte er aber mehr. Um zwei Zehntel drückte er seine am Vortag im Semifinale fixierte OSV-Bestzeit, womit er eine stetige Steigerung in seinen Leistungen hatte. "Ganz zufrieden bin ich aber nicht. Wenn man einmal in einem Finale ist, will man auch eine Medaille", sagte der gebürtige Ungar.
Jördis Steinegger unzufrieden mit Platz 8
Ein bisschen mit einem Podiumsplatz durfte Steinegger liebäugeln. Als Viertbeste laut Nennzeiten war die Steirerin in die Zeitläufe auf der längsten Kraulstrecke gegangen, doch mit Fortdauer des Rennens setzte ihr ihre noch nicht ganz überwundene Verkühlung stärker zu. Mit ihrer um exakt acht Sekunden besseren Zeit vom Ströck-Qualifying knapp zwei Wochen davor hätte die 26-Jährige Rang fünf belegt.
"Einmal ergibt sich eine Chance", ärgerte sich Steineggger, "und dann bleibt mir die Luft weg. 800 Meter sind eben zu viel mit einer Verkühlung." Halbreiner war hingegen rundum glücklich, bei ihrem EM-Debüt durfte sie gleich einmal am Nachmittag schwimmen. Zudem blieb die Kärntnerin nur fünf Hundertstel über ihrer Topzeit.
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