Mo, 15. Oktober 2018

„War immer der Hansi“

05.08.2018 05:50

Hansi Hinterseer über Neid und Moonboots

Was man über die Fernsehstars noch nicht wusste, erfahren Sie in der Serie „Das andere Sommergespräch“ von Stefan Weinberger. Mit Schlagerstar Hansi Hinterseer plauderte er über bärige Filme, Ruhm, Niederlagen, Neid und seine Moonboots.

„Krone“: Sie haben mich in den malerischen Wildpark Aurach eingeladen!
Hansi Hinterseer: Ich habe hier oben schon irrsinnig bärige Filme gemacht und wunderbare Zeiten erlebt. Damals ist auch eine Freundschaft mit den Tieren entstanden, das ist für mich ein Erholungsplatz, den wollte ich Ihnen zeigen!

Ich staune! Die Hirsche kommen, wenn Sie rufen!
Ja (lacht), weil ich sie natürlich schon jahrelang kenne. Aber wie man mit den Tieren umgeht, so kriegt man es auch retour. Und ein Hirsch hat genauso ein Gefühl wie ein Hund oder eine Katze. Wenn er sich wohlfühlt, dann kommt er her!

Genauso wie Ihre Fans! Sie sind seit 25 Jahren ein Superstar im Musikgeschäft!
Also erstens, das mit dem Superstar kannst einmal vergessen (lacht). Ich bin der Hansi, und das bin ich alleweil schon gewesen. Ich hatte eine total bärige Zeit als Sportler, da lernst du auch mit Erfolg und Niederlagen umzugehen. So gesehen war das die beste Schule. Dass ich mit dem Singen so erfolgreich unterwegs bin, freut mich natürlich

Und es reißt nicht ab!
Ja (lacht) hoff ma’s!

Wundert Sie das manchmal? Beim Sport kommen ja die Niederlagen unweigerlich!
Weil der Körper nicht mehr so kann. Aber in der Musik bist du abhängig von deinen Fans. Wenn du einen guten, einen ehrlichen Job machst, dann spürt man das. Ich bin darüber sehr dankbar und hoffe, dass ich das noch ein bissl machen kann.

Andere Leute in Ihrem Alter denken an die Pension!
(lacht) Ich sag ihnen schon, wenn ich aufhöre!

Macht man vielleicht auch weiter, weil man sich an den Ruhm gewöhnt hat?
Nein, gewöhnen kannst dich nicht! Nie! Das ist gefährlich! Es ist natürlich schön, wenn’s passiert, aber schenken tut dir keiner was. Aber wenn der Funke einmal nicht mehr ins Publikum überspringen sollte, dann bin ich schon lang weg!

Würden Sie sich als Glückskind bezeichnen?
Ja, schon ein bissl, aber wissen’s eh: Das mit dem Glück, da ist das schon so eine Sache: Dazu musst schon auch etwas tun!

Sie haben es geschafft, zur Marke zu werden: Man denke an Ihre Moonboots! Haben Sie wirklich welche daheim?
Ja sicher!

Welche Farben denn?
Weiß und schwarz! Ich war aber nie der Modehupfer. Mitte der 70er waren die modern, ich hab sie aufgehoben und später wieder ausgepackt und sozusagen meine eigenen Schuhe kreiert! Und das war dann erfolgreich!

Man sagt „Der Neid ist ein Hund“! Was sagen Sie dazu?
Sagen wir so: Du musst vieles ignorieren, sonst wirst narrisch. Manches wurmt einen, aber es macht dich stark, weil du die Fans hinter dir hast, und da weißt du dann, du machst was richtig.

Stefan Weinberger, Kronen Zeitung

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