Mo, 24. September 2018

Raub geklärt:

02.08.2018 07:00

Asylwerber gestand Überfall auf Volkshochschule

Nach dreieinhalb Monaten ist nun ein spektakulärer Überfall auf die Volkshochschule in Braunau geklärt: Als Täter wurde ein 22-jähriger Asylwerber aus Russland ermittelt, der damals drei Kursleiterinnen mit einer Pistole bedroht hatte. Der Großteil der Beute wurde sichergestellt: nämlich geraubtes Lehrmaterial.

„Es war ein Schock, als plötzlich kurz nach 22 Uhr ein maskierter Mann mit Pistole vor uns stand, Geld wollte und dann mit zwei Taschen voll Lehrmatrial und Bücher geflüchtet ist“, hatte VHS-Regionalleiterin Lizeth Außerhuber-Camposeco (60) nach dem Überfall am 23. April im „Krone“-Gespräch erzählt.

Coup dauerte nur 30 Sekunden
Sie und zwei weitere Kursleiterinnen (60 und 61) hatten sich gerade auf den Heimweg von Braunau machen wollen, als der Räuber in ihr Zimmer gestürmt war. Der Coup dauerte nur dreißig Sekunden. Weil nicht klar war, ob der Täter noch im Schulgebäude ist, war dann sogar die Sonderheinheit Cobra angerückt.

Komplize half bei Flucht und Verstecken der Beute
Die Fahnder gaben nicht auf, konnten nun einen 22-jährigen russischen Asylwerber als Täter ausforschen. Er gestand den Überfall und dass er die Tatwaffe, eine Gaspistole, bei einem Staudamm entsorgt hätte. Als Komplize hatte ihm ein 19-Jähriger aus Braunau bei Flucht und Verstecken der Beute geholfen. Die war noch da: Mit dem Lehrmaterial hatten sie offenbar nichts anfangen können.

Johann Haginger, Kronen Zeitung

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