Mo, 24. September 2018

Sprengstoff vermutet

26.07.2018 09:57

Harmlose Kiste löste großen Einsatz im Gebirge aus

Mittwochmorgen wurde am Eisenerzer Reichenstein im alpinen Gelände eine verdächtige Metallkiste gefunden und ein Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Sprengstoffexperte wurde sogar mit dem Hubschrauber zum Fundort geflogen. Letztendlich stellte sich die Kiste als so genanntes „Geocache“ heraus.

Gegen 8 Uhr fand ein Passant im unwegsamen Gelände in der Nähe der Reichensteinhütte eine Metallkiste, die mit Steinen bedeckt und mit einer offenbar militärischen Aufschrift versehen war. Aufgrund dieser Umstände wurde ein Kriegsrelikt vermutet, dessen Gefährlichkeit zunächst nicht abzuschätzen war. Der unmittelbare Fundbereich wurde abgesichert und ein Sprengstoffexperte verständigt.

Gefüllt mit harmlosen Gegenständen
Dieser Beamte wurde vom Innenministeriumshubschrauber an den Fundort geflogen. Dort konnte er feststellen, dass es sich bei dem Gegenstand um ein so genanntes „Geocache“, gefüllt mit diversen harmlosen Gegenständen, handelte. „Geocaching“ ist eine Art Schnitzeljagd, wo mittels GPS-Koordination versteckte Gegenstände gefunden werden müssen. 

Um derartige Einsätze in Zukunft zu vermeiden, wäre es laut Polizei sinnvoll, die „Geocaches“ als solche zu beschriften und keine zweideutigen Behältnisse zu verwenden.

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