Di, 16. Oktober 2018

Pendler verzweifelt:

19.07.2018 09:42

Parken wird zum Problem

Wohin bloß mit dem Auto? Diese Fragen stellen sich täglich Tausende heimische Pendler, die nach Wien fahren müssen. In der Stadt sind sie ja - Stichwort: Parkpickerl - gelinde gesagt unerwünscht. Vielerorts werden daher Wege gesucht, um den Pkw möglichst früh stehen lassen kann. Nicht immer mit Erfolg

Eine Öffi-Offensive stellte sich Grünen-Stadtrat Simon Jahn aus Schwechat vor, als er in Verhandlungen mit den ÖBB ging. Niedrigere Tarife, Ausweitung der Kernzone bis Mannswörth und ein Ausbau der Park-&-Ride-Anlage standen auf seinem Wunschzettel. Dort bleiben sie auch - denn die Forderungen wurden laut dem Mandatar abgelehnt. Wenigstens versperrbare Fahrradboxen in Schwechat und Kaiserebersdorf will Jahn aber doch noch erreichen.

Umsteigen können Pendler in Tulln bald nicht nur im bis Jahresende um 42 Millionen Euro sanierten Egon-Schiele-Bahnhof: Sie sollen zum Schutz von Umwelt und Geldbörse verstärkt Fahrgemeinschaften bilden, meint die FP. Um das zu erreichen, wird unter der Auffahrt auf die S 5, die Krems über Stockerau mit Wien verbindet, ein sogenannter Park-&-Drive-Platz erbaut.

Die liebe Müh mit dem Abstellplatz soll Lenkern in Wiener Neustadt erleichtert werden. Zwar gelten die Kurzparkzonen in der Innenstadt auch im Sommer - wer bis 30. September aber einen Strafzettel erhält und ihn noch am selben Tag in der Theatergarage bezahlt, bekommt einen 10-Euro-Gutschein. Für das nächste Mal Falschparken? Nein, für Geschäfte in der Innenstadt. Wo die Kurzparkzone auch im Sommer gilt.

Thomas H. Lauber, Kronen Zeitung

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