„Gute Nachrichten“

„First Responder“: Retter mit Heimvorteil

Ombudsfrau
28.07.2018 06:00

Leonard Hecht ist nicht nur Rettungssanitäter, sondern auch sogenannter „First Responder“. Wenn in seiner Nähe etwas passiert, kann er innerhalb von rund sechs Minuten am Notfallort sein und Leben retten…

Im Sommer kann es schon einmal passieren, dass Leonard Hecht nur mit der Badehose und T-Shirt bekleidet in fremden Wohnzimmern steht. „Dann geht es wirklich um jede Minute“, schildert der 24-jährige Niederösterreicher. In Himberg ist er einer von sechs „First Respondern“. Das sind Rettungsdienst-Mitarbeiter, die ehrenamtlich, auch außerhalb ihrer Dienstzeit, parallel zum Rettungsdienst alarmiert werden. Sie sind innerhalb weniger Minuten am Einsatzort, können Patienten erstversorgen sowie wichtige lebensrettende Sofortmaßnahmen setzen.

Ehrenamt mit Verantwortung: Im Notfall ist Leonard Hecht als „Erstversorger“ zur Stelle. (Bild: ÖRK, stock.adobe.com, krone.at-Grafik)
Ehrenamt mit Verantwortung: Im Notfall ist Leonard Hecht als „Erstversorger“ zur Stelle.

Das war auch vor einem Jahr der Fall. „Beobachteter Atem-Kreislauf-Stillstand eines 70-Jährigen“: Dieser Notruf ging damals bei der Rettungsleitstelle ein. „Die Tochter des Patienten hatte 144 gewählt und sofort mit der Herzdruckmassage begonnen. Drei Minuten später war ich vor Ort, und wir haben ihn gemeinsam reanimiert“, erzählt Hecht. Kurz darauf trafen Rettungswagen und Hubschrauber ein. Der Pensionist hatte einen Herzinfarkt erlitten, war dank der raschen Hilfe bereits zwei Wochen später wieder zu Hause.

Was Hecht besonders wichtig ist: Andere Menschen zu motivieren, sich auch ehrenamtlich zu engagieren. „Je mehr wir sind, desto größer ist die Chance, dass Menschen optimal versorgt werden können.“ Infos: www.roteskreuz.at

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