So, 23. September 2018

Polizei stoppte Bus

03.07.2018 12:08

Pensionist versehentlich in Gepäckraum gesperrt

30 Kilometer können endlos sein - vor allem für jemanden, der im Gepäckraum eines Busses eingesperrt ist. Das musste ein 77-Jähriger auf der Südsee-Inselgruppe Neukaledonien erfahren, der unfreiwillig zum blinden Passagier wurde.

Der Vorfall spielte sich auf der Hauptinsel Grande-Terre ab. Der Senior kroch in das Gepäckfach unter dem Bus, um seine weit hinten liegende Tasche zu holen, wie das Inselradio am Dienstag berichtete. Der Fahrer, der den Mann nicht gesehen hatte, schloss das Fach automatisch vom Führerstand aus und fuhr los.

20 Minuten im Gepäckraum
„Zum Glück hatte er sein Handy dabei, um mich anzurufen. Leider konnte ich den Busfahrer nicht erreichen, denn er ging vorschriftsgemäß während der Fahrt nicht ans Telefon“, sagte die Tochter des Mannes dem Radiosender. Sie alarmierte die Polizei der zu Frankreich gehörenden Inselgruppe. Diese stoppte den Bus in der Nähe des internationalen Flughafens. Der 77-Jährige wurde befreit, nachdem er gut 20 Minuten zwischen Koffern in der Dunkelheit verbracht hatte.

Fahrer vom Dienst suspendiert
Eine Mitreisende erzählte, der Senior sei „völlig durcheinander“ gewesen und seine Anzugjacke stark zerknittert. Für den Fahrer hat die Episode ein Nachspiel: Er wurde vom Dienst suspendiert.

 krone.at
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