Di, 17. Juli 2018

Was uns erwartet

27.06.2018 11:03

Tipico Bundesliga 18/19 - Wird alles neu sein?

Die Saison der Tipico Bundesliga 2018/2019 wird einige Veränderungen mit sich bringen. Das steht fest. In die neue Bundesligarunde werden heuer zwölf statt bisher zehn Teams gehen. Aber was wird es noch an Neuem geben? Was ist in der kommenden Bundesligasaison zu erwarten? Das schauen wir uns einmal an.

12 Vereine werden in der Tipico Bundesliga 2018/2019 um Meisterehren kämpfen. Also gab es in dieser abgelaufenen Saison erst einmal keinen Fixabsteiger, sondern nur den SKN St. Pölten, der übrigens jüngst mit Lucas Meisl einen Nachwuchsbullen leihweise verpflichten konnte, der in der Relegation gegen den SC Wiener Neustadt um den 12. Startplatz matchen musste.

Mit Erfolg, wie wir wissen. St. Pölten bleibt damit erstklassig. Auch wenn die Wiener damit nicht einverstanden waren und protestierten. Doch was erwartet uns als Fans in der neuen Saison? Wird es, wie Vorstandschef Christian Ebenbauer der Liga vor einem Jahr bereits attestierte, mehr Spiele unter großem Druck geben und wird sich das Leistungsgefälle ändern? Auch wenn der Ankick historisch ist, seiner Linie wird die Tipico Bundesliga in der kommenden Saison 2018/2019 in einer Hinsicht wohl eher treu bleiben. Vier Male in Folge hieß der Meister am Saisonende Red Bull Salzburg. Sie sind quasi unser FC Bayern München - und eigentlich noch besser aufgestellt, wenn es um die Seriensiege geht. Denn den Salzburgern reicht der Meistertitel nicht.

Darum sind sie nun auch der Abonnementsieger im Pokal, denn auch der wurde viermal in Serie abgestaubt. 13 Punkte und 29 Tore Vorsprung auf den Zweitplatzierten - Sturm Graz - waren ein Saisonstatement und es ist fraglich, ob die Grazer die große Lücke zu Red Bull Salzburg werden schließen können, auch wenn sie mit Raphael Obermair vom FC Bayern München ein echtes Verteidiger-Juwel verpflichtet haben. Also wird es an der Spitze wohl erneut ein ‘totes Rennen‘ sein - aber wie sieht es dahinter aus?

Tipico Bundesliga 2018/2019 - ein Hauen und Stechen um die Lizenzen!
Noch bevor der Ball rollt, war die neue Saison schon schwer belastet. So sollte, wie in zwei Instanzen festgestellt wurde, den Kickern vom TSV Hartberg als Ligazweiten der 1. Liga der Aufstieg aus Lizenzgründen verwehrt bleiben. Erst das Ständige Neutrale Schiedsgericht hat den Steirern grünes Licht erteilt und somit die Teilnahme an der Bundesliga gesichert.

Probleme mit der Lizenz gab es bei der Austria nicht - dafür aber große Aufbruchstimmungen in die neue Saison. In der neuen Generali-Arena wollen die Violetten von Trainer Thomas Letsch den Bullen ein heißes Rennen um den Titel abliefern und dem Titelfavoriten das Leben schwer machen. Dazu soll es auch neue Spieler geben, um die Enttäuschungen der vergangenen Saison - Platz 7 und damit keine Teilnahme an den nicht nur sportlich lukrativen europäischen Bewerben - nicht erneut zu erleben. Nachbesserungsbedarf sehen die Violetten selbst im Bereich der Innenverteidigung, wie auch im Angriff. Zu was die Austria letztlich fähig sein wird, kann wohl erst nach dem Trainingslager in Seeboden beurteilt werden, das ab dem 3. Juli geplant ist.

Und die Violetten der Wiener Austria sind es auch, die die neue Saison einläuten dürfen - und das am Freitag den 27. Juli daheim in neuen Generali-Arena ab 20.45 Uhr gegen den Aufsteiger in die 12er-Liga von Wacker Innsbruck. Wer auf das erste Match oder den kommenden Meister seine Bundesliga Wetten platzieren will, kann das natürlich jetzt schon tun, auch wenn die Fußball-WM ohne österreichische Beteiligung noch immer in vollem Gange ist.

Tipico Bundesliga 2018/2019 - wie sieht der neue Modus aus?
Die kommende Saison wird das Jahr der Reformen im österreichischen Fußball. Ob die greifen werden, muss sich im Praxistest zeigen. Im Oberhaus des Fußballs in Österreich gibt es nach 22 Spieltagen jedenfalls das erste Break. Je sechs Klubs gehen in die Meisterrunde und sechs Vereine in die Qualifikationsgruppe. Dabei werden die Punkte aller Mannschaften halbiert, die sie vorher sammelten. Das wird garantiert für einen höheren Spannungsbogen sorgen, denn es wird vermieden, dass zum Beispiel schon vor der Meisterrunde alle Plätze sicher gesetzt sind. Die Gegner der Bullen sehen damit ihre Chancen steigen, dem Abonnementmeister doch noch kurz vor Toreschluss ein Bein zu stellen.

Sorgenfalten haben aber die Klubs, die mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Qualifikationsgruppe ‘landen‘ werden. Denen werden die namhaften Vereine wie Austria oder die Bullen aus Salzburg fehlen, die für volle Häuser gesorgt haben. Die Coaches der kleinen Mannschaften haben die Befürchtung, dass die Reform die „Großkopferten“ bevorzugen wird, denn die haben in der Meisterrunde jeden Spieltag Endspielcharakter und damit volle Häuser.

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