Bei dem mehrstündigen Treffen in der UEFA-Zentrale sollen die Ermittlungen der Bochumer Staatsanwaltschaft mit den betroffenen Verbänden erläutert werden. Laut Staatsanwaltschaft Bochum stehen europaweit 200 Spiele im Verdacht, manipuliert worden zu sein, darunter auch elf Partien in Österreich.
Österreichs Vertreter hatten für Mittwoch ohnehin eine Reise nach Nyon an den Genfer See geplant, um Einsicht in die Akten zu nehmen. Nun lud die UEFA zu dem Krisengipfel, bei dem sich ÖFB und Bundesliga Klarheit darüber erhoffen, inwieweit Österreich in den Skandal involviert ist.
Die Gerüchteküche brodelt
"Derzeit schwirren zahllose Gerüchte durch die Öffentlichkeit und ist Spekulationen Tür und Tor geöffnet. Wir erwarten uns die Vorlage von Fakten, denn auf Basis von Vermutungen können auch wir nicht handeln. Darüber hinaus hat unsere Rechtsabteilung bereits um Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft Bochum angesucht", erklärte Ludwig in einer Aussendung.
Ähnlich argumentierte Bundesliga-Vorstand Georg Pangl. "Ich erwarte, dass dieses Meeting Klarheit über die den österreichischen Fußball betreffenden Verdachtsmomente bringt. Wichtig wird es sein, möglichst bald Fakten bzw. eine Präzisierung der Vorwürfe zu haben", sagte Pangl.
Auch FIFA beschäftigt sich mit Wettskandal
Anfang Dezember wird sich auch das Exekutivkomitee des Fußball-Weltverbandes (FIFA) auf Einladung von Präsident Joseph Blatter auf einer Sondersitzung mit den Folgen des Wettskandals im europäischen Fußball beschäftigen. Das teilte die FIFA am Montagabend mit. Das Treffen wird am 2. Dezember ab 14.00 Uhr in Kapstadt stattfinden.








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