Sa, 17. November 2018

Meeting in Ratingen

17.06.2018 16:24

Ivona Dadic verpasst Rekord nur hauchdünn

Der Formaufbau von Ivona Dadic passt für die Leichtathletik-EM in Berlin perfekt! Die 24-Jährige Mordellathletin verpasste beim IAAF Mehrkampf-Meeting in Ratingen (D) mit 6413 Punkten einen neuen österreichischen Rekord im Siebenkampf nur hauchdünn. Sie verfehlte ihren Rekord, den sie im Vorjahr bei der WM in London mit 6417 Punkten aufgestellt hatte, nur um vier Zähler.„Ich bin total happy, mein Weg zur EM stimmt. Da habe ich noch Luft nach oben!“

Im abschließenden 800-m-Lauf hätte Ivi 2:13,03 laufen müssen. In einem grandiosen Solo gewann sie ihren Lauf in 2:13,35. So wurde sie mit ihren 6413 Punkten Zweite hinter der Deutschen Carolin Schaefer (6549).

Weiter als gedacht
Das Fazit für Dadic war natürlich positiv! „Wir sind in unseren Vorbereitungen schon weiter, als ich eigentlich gedacht hatte“, meinte Trainer Philipp Unfried, der glaubt, dass Dadic allein im Weitsprung (in Ratingen nur 6,09 m) und im Hochsprung (nur 1,72 m) Potenzial für weitere 200 bis 250 Punkte besitzt. Bei der EM sollte mit 6650 Punkten eine Medaille drin sein, was natürlich Ivis Ziel ist.

Im Siebenkampf von Ratingen trumpfte Dadic mit zwei persönlichen Bestleistungen auf, und zwar im Hürdensprint mit 13,56 Sekunden und im Kugelstoßen mit großartigen 14,86 m. Stark waren dann noch die 200 m in 23,76, im Speerwurf (49,19 m) hatte sie einen 50-m-Wurf erhofft.

Angefeuert wurde Ivona Dadic in Ratingen von ihrem Papa Nine und ihrem Freund Dario, der auch fleißig seine Freundin bei allen Disziplinen fotografierte. In Berlin kommen dann noch mehr von ihrer Familie hinzu, natürlich auch Mama Danica. Sie wollen im historischen Olympiastadion Ivi zu einer Medaille treiben.

Kein EM-Ticket für Strametz
Für Katrin Strametz wurde es allerdings nichts mit einer EM-Teilnahme. Die Steirerin, die am Sonntag noch eine tolle Bestleistung im Speewurf erzielte (44,02 m), kam als starke Achte auf insgesamt 5864 Punkte und konnte damit nicht mehr U20-Weltmeisterin Sarah Lagger vom dritten österreichischen EM-Platz verdrängen. Lagger hatte in Goetzis 6156 Punkte vorgelegt und ist jetzt neben Dadic und Verena Preiner (beide schon durch ihre Vorjahrsleistungen qualifiziert) in Berlin am Start. Zuvor startet Lagger noch bei der U20-WM in Tamrpere im Juli, wo sie Titelverteidigerin ist. Österreich ist im Siebenkampf eine Macht!

Olaf Brockmann, Kronen Zeitung

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