Di, 21. August 2018

Teures Pflaster Wien

29.05.2018 08:00

Ideale Wohnung bleibt für Familien oft Wunschtraum

Eine Wohnung mit 137 Quadratmetern wünschen sich laut einer Umfrage die heimischen Familien. In Wien wird das mit ziemlicher Sicherheit ein Wunschtraum bleiben. Schließlich beträgt die Monatsmiete für die Idealwohnung im Durchschnitt satte 2130 Euro. Nur die wenigsten Familien können sich das leisten.

In Österreich gibt es rund 1,4 Millionen Familienhaushalte mit Kindern unter 25 Jahren. Das Nettoeinkommen liegt im Schnitt zwischen 52.000 und 61.000 Euro, je nach Haushaltsgröße (drei bis fünf Personen und mehr). Die Internet-Plattform Immobilien-Scout hat die Wünsche der Familien erhoben und insgesamt 815 Österreicher befragt. Die Idealwohnung wird mit einer Monatsmiete von mehr als 2000 Euro oft Utopie bleiben. Im Normalfall müssen sich Wiener Familien daher mit deutlich weniger Wohnfläche begnügen - was häufig zu Unzufriedenheit in den eigenen vier Wänden führt.

Ein Kauf des Wunschdomizils ist ebenfalls nur für Familien mit ganz dicken Brieftaschen möglich: Hier sind in Wien im Schnitt stolze 763.590 Euro fällig. Etwas günstiger wird es, wenn man ein Haus in dieser Größe erwerben will. Das wäre um 552.289 Euro zu haben.

Geräusch-schluckende Wände und Robo-Koch
Interessante Dinge förderte die Umfrage zu Tage, wenn es darum geht, was sich Männer und Frauen für das Wohnen mit der Familie wünschen. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind durchaus groß: Bei den Vätern stehen Geräusch-schluckende Wände, hinter denen die Kinder toben können, ganz oben auf der Wunschliste. Dahinter folgt ein Ortungsgerät, dass den aktuellen Standort des Nachwuchses anzeigt.

Die Frauen wünschen sich in erster Linie Entlastung im stressigen Alltag. Bei den Müttern kommt deshalb der Robo-Koch am besten an, der zu jeder Zeit auf Abruf bereitsteht und selbstständig das Essen zubereitet. Gefragt wäre auch ein Robo-Butler, der die Kinderzimmer auf Befehl aufräumt, wenn es die lieben Kleinen nicht tun. Beides ist den Männern übrigens weit weniger wichtig.

Philipp Wagner, Kronen Zeitung

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