Nach dem Zeitungsbericht war der genetische Defekt des Stürmers, derzeit beim griechischen Erstligisten Larissa unter Vertrag, bereits in der Türkei diagnostiziert worden. Dort hatte er zuvor bei verschiedenen Vereinen gespielt.
"Wir sind alle schockiert"
Mexikanische Medien hatten unter Berufung auf Familienkreise berichtet, De Nigris sei in der Nacht in seinem Haus in Larissa offenbar an einem Herzinfarkt gestorben. Die Nachricht erschütterte viele Menschen in Mexiko, wo De Nigris zu den bekanntesten Fußballern gehört. Jorge Urdiales, Präsident von De Nigris Stammverein CF Monterrey, in dem Antonios jüngerer Bruder Aldo spielt, zeigte sich schockiert. Auch Klub-Vizepräsident Luis Miguel Salvador sagte: "Wir sind alle schockiert, alle zutiefst erschüttert."
Die mexikanische Sportzeitung "Esto" schrieb am Montag: "Der gesamte mexikanische Fußball trägt Trauer". Man wolle die sterblichen Überreste von Antonio De Nigris so schnell wie möglich nach Mexiko transportieren lassen, erklärte unterdessen Bruder Alfonso.
In Griechenland berichtete der staatliche Rundfunk, De Nigris sei nachts mit Schmerzen aufgewacht. Seine Frau habe einen Krankenwagen gerufen. Auf dem Weg ins Krankenhaus sei der Tod festgestellt worden.
17 Spiele für Mexiko
In 17 Länderspielen erzielte De Nigris vier Tore für Mexiko. In der Nationalelf war er zuletzt im vergangenen Jahr in Freundschaftsspielen gegen die USA und Ghana eingesetzt worden. Der 1,86 große, kopfballstarke Spieler hatte im Ausland unter anderem in Kolumbien für Once Caldas, in Brasilien für den FC Santos, in Spanien für Villarreal und in der Türkei für mehrere Vereine (Gaziantepspor, Ankaraspor und Ankaragücü) gespielt. De Nigris hinterlässt Frau und eine fünf Jahre alte Tochter.








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.