Mi, 26. September 2018

Von Feuerwehr befreit

19.05.2018 09:02

Blindes Navi-Vertrauen: Frau fast in Enns gestürzt

Navigationsgeräte sind Orientierungshilfen, denken muss der Fahrzeuglenker - doch in Steyr in Oberösterreich vertraute eine Autolenkerin ihrem Navi blind, fuhr in eine immer enger werdende Straße, bis sie nicht mehr weiter konnte. Beim Zurückfahren wäre sie fast in die hochwasserführende Enns gestürzt! Feuerwehrleute bargen das Auto.

Die 24-jährige Lenkerin aus Vöcklabruck war mit dem Wagen ihres Vaters in Steyr unterwegs, wollte vom Ennskai aus stadtauswärts fahren. Das Navi dirigierte sie auf den Unteren Schiffweg. Obwohl die Straße als Sackgasse gekennzeichnet ist und immer enger wurde, fuhr die Frau in blindem Vertrauen weiter.

Bei Rückwärtsfahrt fast in Fluss gestürzt
Nach einigen Hundert Metern, kurz nach der Schönauerbrücke, kamen der Lenkerin Fußgänger entgegen. Da entschloss sie sich endlich, wieder zurückzufahren. Unter der Brücke geriet sie dabei im Rückwärtsgang mit dem Auto aber von der schmalen Fahrbahn ab und saß - zu ihrem Glück - auf der Böschung zur Enns auf. „Sonst hätte das Fahrzeug von dem abschüssigen, steinigen Abhang in die hochwasserführende Enns stürzen können“, so die Polizei.

Lenkerin hatte bei Irrfahrt 0,66 Promille
Weil die 24-Jährige nun weder vor noch zurück konnte, alarmierte sie die Polizei. Die rief dann die Feuerwehr zu Hilfe, die das Auto per Ladekran barg. Inzwischen unterzogen die Polizisten die Lenkerin einem Alko-Test: 0,66 Promille. Die Vöcklabruckerin wurde angezeigt.

Johann Haginger, Kronen Zeitung

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