Di, 18. September 2018

Mega-Bauprojekt

19.05.2018 08:10

Fürs Hotel Edelweiß werden ganze Berge versetzt

Es ist ein gigantisches Projekt: 150.000 Kubikmeter Fels weichen derzeit in Großarl hinter dem Hotel Edelweiß, um Platz für einen achtstöckigen Zubau zu schaffen - mit 35 Suiten, 5000 Quadratmeter Wellnessbereich, drei Wasserrutschen, fünf Außenbecken und auch einem Weinkeller. Kosten: Stolze 37 Millionen Euro.

Es ist in Großarl kaum zu überhören. Langsam tragen um die 40 Bauarbeiter mit schwerem Gerät Tag für Tag hinter dem Hotel Edelweiß in mühsamer Arbeit den Hang hinter dem Hotel Edelweiß ab. Insgesamt an die 150.000 m³ Fels.

Hotelier Peter Hettegger hat Großes vor: Nach dreijähriger Planungsphase entsteht hier, wo früher ein Berg war, der neue achtstöckige Zubau für das „Edelweiß“: Mit unter anderem 35 neuen Suiten, einem 5000 Quadratmeter großen Wellnessbereich, Weinkeller sowie fünf Außenschwimmbecken und drei Wasserrutschen, die sich über drei Stockwerke erstrecken. Während gleichzeitig im Erdgeschoss des Stammhauses Küche, Schlemmerstube und ein ganzer Gästezimmer-Trakt komplett saniert werden. Kostenpunkt: 37 Millionen Euro.

Denn Hettegger will sein Traditionshaus für die Zukunft rüsten: „Im Grunde adaptieren wir unser Haus komplett. Wir wollen neue Akzente setzen und zu den führenden Häusern Österreichs gehören“, berichtet der umtriebige Unternehmer. Und mit diesem Ziel hat es der Großarler besonders eilig: Schon Anfang Dezember soll der Rohbau fertig sein und die ersten beiden Stockwerke- mit Hotelhalle und Seminarbereich- eröffnet werden. Genau so wie die sanierten Bereiche im Stammhaus - also der neue Gastrobereich und der herausgeputzte Gästetrakt.

In den verbleibenden sechs Stockwerken wird dann weitergearbeitet: „Der Innenausbau folgt in den Wintermonaten.“ Im Frühjahr 2019 sperrt das Hotel nochmals für drei Monate zu - um die letzten Arbeiten vor dem Bauschluss im Sommer 2019 zu vollenden. Danach wollen sich die Hetteggers als Salzburg Mountain Ressort neu positionieren- mit fünf Sternen als Belohnung.

Verena Seebacher
Verena Seebacher

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