Mo, 22. Oktober 2018

Täter vor Gericht:

17.05.2018 09:25

Beute um 40.000 € gemacht

Als „Kantinenbande“ traurige Berühmtheit erlangt haben drei junge Männer und eine Frau - in 100 Fällen drangen sie in Sportstätten, Bäder oder Geschäfte ein und stahlen dort Bargeld, Kameras sowie Getränke. Jetzt mussten sich die Kriminellen vor Gericht verantworten - und fassten bis zu zwei Jahre Haft aus.

Die drei Männer (19 und 21) sowie ihre Komplizin (19) gingen bei ihren Beutezügen immer gleich vor: Bei Nacht oder am Wochenende brachen sie die Fenster von Kantinen auf Sportplätzen und in Bädern auf. Dann drangen die Diebe ein, durchsuchten die Räume und rafften Bargeld, Süßigkeiten sowie Getränke an sich. In einigen Fällen nahm die Bande ganze Registrierkassen mit. Mitunter erbeutete das Quartett auch Navis, Computer und Kameras. Vor einer Pizzeria raubten die Täter aus einem dort abgestellten Zustellfahrzeug mehrere Flaschen Wein. Doch die Ermittler kamen den Burgenländern auf die Schliche - schlussendlich klickten die Handschellen.

Vor Gericht in Eisenstadt zeigten sich alle vier geständig. „Warum haben Sie das getan?“, wollte die vorsitzende Richterin wissen. „Es war ein Kick“, „Ich habe Geld gebraucht“, „Um meine Heroinsucht zu finanzieren“, so die kleinlauten Antworten. Für die beiden vorbestraften Haupttäter, einen 19- und einen 21-Jährigen, setzte es je zwei Jahre unbedingt. Ihre Komplizin und ein weiterer 19-Jähriger kamen mit acht Monaten teilbedingt davon.

Kronen Zeitung

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