So, 21. Oktober 2018

Am Weg vom Spital:

11.05.2018 07:45

Feuer zerstörte Heim von Familie mit Neugeborenem!

Glück und Tragödie liegen für Admir R. (42) derzeit eng beieinander. Zuerst erfuhr er, dass er seine Frau und den neugeborenen Sohn Daris - der auf der Intensivstation lag - vom Klinikum Wels abholen kann. Doch noch im Spital erhielt er die Schreckensnachricht, dass seine Wohnung in Brand steht - und die ist nun unbewohnbar.

Bei dem kleinen Daris waren nach der Geburt am Sonntag Atemprobleme und eine leichte Hirnblutung aufgetreten. „Wir waren so glücklich, als die Ärzte sagten, dass sich sein Zustand gebessert hat und er schon heim darf“, sagt Admir R. Er kaufte Windeln und Babynahrung ein und fuhr gegen 16.15 Uhr mit seinem älteren Sohn ins Klinikum, um Mutter und Kind abzuholen. Dort erreichte ihn der Anruf seiner Trauzeugin: „Bei dir brennt es!“ Als die Familie gegen 18.25 Uhr beim Wohnblock eintraf, traf sie auf ein Großaufgebot an Feuerwehr, Polizei und Rotem Kreuz. Alle Nachbarn standen im Freien, die Aufregung war groß.

Wackelkontakt als Auslöser
„Mir wurde gesagt, dass im Abstellraum Feuer ausgebrochen war - dort hatte die Lampe einen Wackelkontakt“, so R. Eine Glühbirne dürfte sich eingeschaltet und eine gelagerte Matratze in Brand gesteckt haben. Nachbar Wolfgang Schöneborn sah zum Glück Rauch aus einem gekippten Fenster aufsteigen und alarmierte die Feuerwehr. Deshalb gab es keine Verletzten.

„Müssen bei Null anfangen“
Die Wohnung von R. ist aber nicht mehr bewohnbar. Die Räume sind verrußt, vieles verbrannt bzw. unbrauchbar. Der Familienvater ist verzweifelt: „Wir haben nur noch, was wir am Leib tragen, müssen bei Null anfangen.“ Für drei Tage kann die Familie in der Wohnung von Freunden bleiben, die auf Urlaub sind, doch dann muss sie ein anderes Quartier finden.

Jürgen Pachner/Kronen Zeitung

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