So, 24. Juni 2018

Euro-Helden

02.05.2018 06:10

Bullen arbeiten jede Sekunde am Wunder

Salzburg bestreitet gegen Olympique Marseille schon das 57. Pflichtspiel in dieser Saison. Erfolgstrainer Marco Rose kann dennoch aus dem Vollen schöpfen. Was dahintersteckt und welche Euro-Fighter die Musterschüler sind.

Während die meisten den Tag der Arbeit für eine schöpferische Pause nutzten, ging es bei Salzburgs Euro-Fightern auch am Feiertag zur Sache.

Vor dem Halbfinal-Kracher gegen Marseille wird jede Sekunde genutzt. Trainer Marco Rose konnte dabei seinem gesamten Kader genau auf die Beine schauen. 21 Feldspieler, dazu drei Torhüter folgten den Anweisungen des Trainerstabs. Der Deutsche hat die Qual der Wahl, kann aus dem Vollen schöpfen! Ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Denn die Bullen steuern auf ihr 57. Pflichtspiel in dieser Saison zu - nie zuvor musste ein österreichischer Klub ein solches Monsterprogramm abspulen.

Tolle Arbeit
„Der Status quo unserer Verletztenliste zeigt, wie gut und fleißig gearbeitet wird“, meint Rose. „Die Physios, Ärzte, Reha- und Athletiktrainer leisten tolle Arbeit, genießen maximale Wertschätzung von mir“, streut ihnen der 41-Jährige Rosen.

Irre gut
Schon beim Hinspiel in Marseille wurde deutlich, dass die Bullen körperliche Vorteile haben. „Dahinter steckt ein irre guter Managementprozess“, erklärt Athletiktrainer Patrick Eibenberger. Sämtliche Betreuer stehen in ständigem Austausch, gleichen Daten ab. Nach der Analyse wird entschieden, wer eine Pause braucht, wer weiterspielen kann. Eibenberger: „Wir wollen Achterbahnfahrten vermeiden.“

Musterschüler
Körperpflege ist ein bedeutender Faktor. Wobei einige Stars - etwa Ulmer, Lainer und Berisha - besonders hart an sich arbeiten. „Wie oft Spieler am Platz stehen, hat nicht nur mit fußballerischer Qualität zu tun“, erläutert Eibenberger. Die Bullen verbinden beides: harte Arbeit und Klasse. So soll das Wunder gegen Marseille gelingen.

Christoph Nister, Kronen Zeitung

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