Am Samstag standen vier Spiele im ÖFB-Stiegl-Cup auf dem Programm. Dabei trafen gleich drei Mal Klubs aus der T-Mobile Bundesliga aufeinander: Titelverteidiger Austria Wien besiegte den SV Mattersburg erst im Elferschießen und in der zweiten Viertelfinal-Begegnung fertigte Sturm Graz SW Bregenz mit 4:0 ab. Außerdem wurden mit den Matches Kärnten - Salzburg und FC Arnfels - Rapid Wien zwei Achtelfinal-Partien nachgetragen. Rapid gewann 0:1 und darf weiter mitspielen, für Salzburg war nach einer 3:0-Niederlage in Kärnten jedoch Endstation.
SV Mattersburg - Austria Wien 1:4 (Elferschießen)
Der Schlager des Viertelfinales war eindeutig das
Match zwischen Meister und Cup-Titelverteidiger Austria Wien gegen
den SV Mattersburg. Die Burgenländer hatten Heimrecht und
10.000 Zuschauer im Rücken. Beide Mannschaften trafen weder
in den ersten beiden Spielhälften, noch in der Verlängerung
ins Tor. Sportlich wurde zwar nicht sehr viel geboten, spannend
war die Begegnung aber allemal.
Der Held des Tages war Austrias Ersatz-Keeper Safar,
der zwei Penaltys hielt. Didi Kühbauer musste schon in der
27. Minute mit Rot vom Platz. Diesmal nicht wegen Kritisierens,
sondern wegen Foulspiels - und das zu Unrecht, denn eine Gelbe
Karte hätte gereicht. Quasi als "Ausgleich" folgte ihm in
der 45. Minute Afolabi von der Austria mit Gelb-Rot vorzeitig
in die Kabine. In der 88. Minute vernebelte Rushfeldt den Matchball
- das Spiel ging in die Verlängerung und schließlich
ins Elfmeterschießen, in dem die Austria das bessere Ende
für sich hatte.
Sturm Graz - SW Bregenz 4:0 (1:0)
Schützenfest im Grazer Schwarzenegger-Stadion,
in das sich gerade mal 1.600 Besucher verirrten. Die Hausherren
waren in Hälfte eins sichtlich nervös, die Erlösung
kam erst knapp vor dem Pausenpfiff, als Bosnar das 1:0 machte.
In der zweiten Halbzeit lief es bei den Grazern besser, Bregenz
verlor Vuk durch Gelb-Rot (53. Minute) und damit alle Chancen
auf den Aufstieg. In numerischer Überlegenheit stellten Rojas
(72.) und Brunmayr (73.) per Doppelpack alles klar, das 4:0 von
Dag (91.) war nur noch Draufgabe.
Achtelfinal-Nachträge
FC Arnfels - Rapid Wien 0:1 (0:0)
Rapid hatte es gegen den Regionalliga-Klub Arnfels
nicht leicht. Erst in der 85. Minute erlöste Rene Wagner
die Hütteldorfer, die nun dank eines knappen 0:1-Auswärtssieges
im Cup-Viertelfinale stehen. Für 5.000 Arnfels-Fans war es
das Spiel des Jahres, für Rapid nur eine Pflichtübung.
Ein Klassenunterschied war anfangs kaum erkennbar, Rapid kam aber
auch nicht wirklich in Bedrängnis und übernahm zusehends
das Kommando. Wermutstropfen: Andi Ivanschitz zog sich eine Verletzung
des Innenbandes zu. Die Hütteldorfer müssen am 21. April
im Viertelfinale daheim gegen den GAK antreten.
FC Kärnten - SV Salzburg 0:4
(0:2)
Nach der 3:2-Niederlage in der Meisterschaft
brannten die Kärntner gegen Salzburg auf Revanche. Und diese
ist ihnen gelungen. Die Mozartstädter mussten mit einer 0:4-Schlappe
die Heimreise antreten. Nur 700 Zuseher interessierten sich für
die Partie. Salzburg kam nie richtig auf Touren, in der 37. Minute
musste Winklhofer mit Gelb-Rot vom Platz, zur Pause stand es bereits
0:2 (Weber und Papac). Nach Seitenwechsel dauerte es bis zur 62.
Minute, ehe Akwuegbu per Elfmeter zunächst auf 0:3 und in
der Schlussphase mit seinem zweiten Treffer sogar auf 0:4 erhöhte.
Die Kärntner bestreiten ihr Viertelfinale am 20. April gegen
den SV Ried.
So gehts im Semifinale weiter:
4.5. Rapid/GAK - SV Ried/FC Kärnten
4.5. Sturm Graz - Austria Wien
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