Mo, 24. September 2018

„Fahrer war nicht da“

12.04.2018 07:34

„Geisterbus“ donnert gegen Wiener U-Bahn-Station

Gefährliche Szenen am Mittwochabend am Wiener Gürtel: Ein abgestellter Reisebus mit italienischem Kennzeichen machte sich plötzlich selbstständig, rollte die Straße hinab, rammte mehrere Autos sowie Masten und prallte dann gegen das U-Bahn-Gebäude der U6-Station Alser Straße. Eine 20-Jährige konnte sich gerade noch durch einen Sprung zur Seite retten.

Kurz vor 21.45 Uhr setzte sich der unbesetzte „Geisterbus“ am Hernalser Gürtel plötzlich in Bewegung. Das Fahrzeug wurde immer schneller und rammte alles, was sich ihm in den Weg stellte: Zwei geparkte Autos wurden touchiert, ein Ampelmast überfahren und auch ein Hinweismast der U-Bahn wurde dem Erdboden gleichgemacht. Ein weiterer Pkw wollte dem Bus noch ausweichen, wurde aber dennoch gerammt. Die Insassen blieben laut Polizeiangaben unverletzt.

20-Jährige bei Sturz verletzt
Anschließend steuerte der Bus direkt auf das U-Bahn-Gebäude zu und bretterte sogar noch über die Fußgängerrampe: Eine 20-Jährige hechtete in letzter Sekunde zur Seite - sie kam zu Sturz und wurde dabei leicht verletzt. Das Fahrzeug prallte schließlich gegen das Gebäude.

Wie Jürgen Figerl von der Berufsfeuerwehr Wien gegenüber krone.at berichtete, rückte die Feuerwehr mit vier Fahrzeugen und 14 Mann zur Bergung des Reisebusses an. Auch die Berufsrettung war im Einsatz und versorgte die 20-Jährige vor Ort: „Sie musste aber nicht ins Spital“, so ein Sprecher.

Warum sich der Bus plötzlich in Bewegung setzte, ist bislang unklar. „Der Lenker war jedenfalls nicht vor Ort“, weiß Figerl.

 krone.at
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