Di, 14. August 2018

Schladming

11.04.2018 11:50

Winterbilanz: Mehr Sportler mussten ins Spital

Die Touristiker jubelten über einen Traumwinter und über neue Rekordzahlen, doch der Ansturm auf die Skipisten sorgte auch für Hochbetrieb in den Operationssälen und Ambulanzen. Die Diakonissenklinik Schladming zog nun Bilanz: Im Zeitraum Dezember 2017 bis März 2018 wurden insgesamt 26 Prozent mehr ausländische und zwölf Prozent mehr österreichische Staatsbürger behandelt als in der Vorsaison.

Was die Skiunfälle betrifft, behandelten die Unfallchirurgen in Schladming ambulant 3599 und stationär 751 Personen, was einer Steigerung um acht sowie 18 Prozent entspricht. Demgegenüber ist die Anzahl der Snowboardunfälle ambulant um zehn Prozent (von 494 auf 447 Personen) und stationär um 14 Prozent (von 64 auf 55 Personen) zurückgegangen. Bei den Langlaufunfällen lässt sich im stationären Bereich ein Rückgang - somit weniger schwere Verletzungen - von 28 Prozent (von 29 auf 21 Personen) und ein Plus von einem Prozent (von 107 auf 108 Personen) im ambulanten Bereich feststellen.

Auffallend ist eine markante Zunahme der Rodelunfälle - ambulant sowie stationär jeweils um 36 Prozent (von 95 auf 129 sowie von 22 auf 30 Personen). Bezüglich der typischen operationspflichtigen Wintersportverletzungen zeigt sich in dieser Wintersaison eine signifikante Steigerung der Unterschenkelverletzungen. So wurden in der Klinik Diakonissen Schladming um 25 Prozent mehr Unterschenkelfrakturen sowie fünf Prozent mehr Schienbeinkopffrakturen versorgt.

Da während der gesamten Skisaison durchwegs perfekte Schneeverhältnisse herrschten - auch laut Aussagen der verunfallten Patienten - ist aus Sicht der Unfallchirurgen die Steigerung an Unterschenkelbrüchen auf schlecht eingestellte oder gewartete Bindungen zurückzuführen. Demgegenüber sind die Kniebandverletzungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum annähernd auf gleichem Niveau geblieben.

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