Mi, 15. August 2018

Österreicher übernimmt

11.04.2018 11:34

30 Millionen Euro Pension für VW-Chef Müller

Am Montag erfuhr VW-Chef Matthias Müller von seinem Rauswurf, der Österreicher Herbert Diess - er fungierte bisher als VW-Markenchef - soll am Freitag seine Position übernehmen. Viele Bürger würden aber trotzdem mit Müller tauschen wollen, denn um seine Pension braucht sich der scheidende Auto-Boss keine Sorgen machen: VW hat rund 30 Million Euro für ihn zurückgelegt.

Gleich acht Porsche 911 - jeweils einer pro Generation - sollen Müllers Garage in Stuttgart bestücken. An Zahlungsmitteln dürfte es dem Noch-VW-Chef nicht fehlen: Allein im Jahr 2017 verdiente er rund zehn Millionen Euro. Sein Vertrag bis 2020 wird im Normalfall ausbezahlt. Laut einem Bericht der „Bild“ winkt ihm danach eine Pension von 3600 Euro - pro Tag! Das sind 62 Prozent seines Grundgehalts. Insgesamt dürfte VW rund 30 Millionen Euro für Müller zurückgelegt haben. Zudem ist der Auto-Boss frisch verliebt in Zulieferer-Chefin Natalie Mekelburger.

Chefwechsel seit Monaten geplant
Der Chefwechsel bei VW scheint zwar plötzlich zu kommen, doch in Wahrheit wurde das Ende von Müller schon seit Monaten im kleinen Kreis vorbereitet. Jedoch sollte nichts vor der Aufsichtsratssitzung herauskommen.

„Weiterentwicklung der Führungsstruktur“
Aufsichtsratsboss Hans Dieter Pötsch, Wolfgang Porsche, Hans Michel Piëch und auch Betriebsratsboss Bernd Osterloh seien laut Informationen der deutschen Zeitung an dieser Entscheidung beteiligt gewesen. Sie wollten Müller vor der Hauptversammlung am 3. Mai loswerden. Als ein VW-Mitarbeiter Medien den Plan zukommen ließ und weitere Presseanfragen eingingen, sei die Bombe geplatzt. VW erwäge eine „Weiterentwicklung der Führungsstruktur“, „auch mit personellen Veränderungen im Vorstand“. 

Nun ist es fix: Der Kontrollrat soll am Freitag die Ablösung von Konzernchef Müller durch VW-Markenchef Diess in die Wege leiten. Mit der Rochade will sich der weltgrößte Autohersteller eine neue Führungsstruktur geben, mit der auch ein Konzernumbau verbunden ist.

 krone.at
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