Sa, 22. September 2018

Nach CL-Aus

11.04.2018 08:23

Pep knöpft sich Schiri vor: „Er will anders sein“

Es war nicht der Abend des Pep Guardiola. Der Spanier schied am Champions-League-Dienstag mit Premier-League-Tabellenführer Manchester City im Viertelfinale gegen den FC Liverpool aus. Nach der 1:2-Pleite (Hinspiel: 0:3) ging der Coach vor allem mit dem Schiedsrichter hart ins Gericht.

Antonio Mateu Lahoz, den Guardiola bereits bestens aus seiner Zeit in Barcelona kennt, hatte das vermeintliche 2:0 für City fälschlicherweise aberkannt. „Ich sagte ihm, es war ein Tor. Ich hatte Recht. Er ist ein spezieller Typ. Er mag es, im Recht zu sein. Er mag es, besonders zu sein. Ich kenne ihn aus Spanien. Er will anders sein. Wenn jeder eine Entscheidung sieht, will er etwas Anderes sehen“, war der Ärger bei Guardiola groß.

Der Star-Coach beschwerte sich bereits zur Halbzeitpause lautstark bei seinem Landsmann Mateu Lahoz. Die Folge: Guardiola musste die zweite Spielhälfte von der Tribüne aus verfolgen. "Er hat überreagiert, als er mich auf die Tribüne schickte. Ich habe kein falsches Wort gesagt„, kann Pep die Entscheidung nicht nachvollziehen.

Lob für den Gegner gab es nach der Partie dennoch. “Es war ein schweres Spiel, Glückwunsch an Liverpool„, sagte Guardiola, der aber auch verspricht: “Wir werden nächste Saison noch stärker zurückkommen!"

UEFA ermittelt gegen Guardiola
Wie am Mittwoch bekannt wurde, habe die UEFA Ermittlungen gegen Manchester-City-Trainer Pep Guardiola wegen dessen Beschwerden beim Champions-League-Spiel gegen Liverpool eingeleitet. Ein Disziplinarverfahren wegen ungebührlichen Verhaltens sei eröffnet worden.

Der 47-Jährige war am Dienstag beim Viertelfinal-Rückspiel von Manchester gegen Liverpool in der Halbzeit auf die Tribüne geschickt worden. Zuvor hatte sich der Katalane beim spanischen Schiedsrichter Antonio Mateu Lahoz beschwert, weil kurz vor der Pause das vermeintliche 2:0 für City durch Leroy Sane wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht gegeben wurde.

krone Sport
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