Kardinal Christoph Schönborn stellte in seinem Einleitungsstatement fest: "Wir sind besonders in Wien gewaltig geschrumpft und das geht weiter, schon rein demografisch."
"Wir sind weniger geworden. Das soll uns aber nicht schrecken, denn niemand glaubt alleine", erklärte der Kardinal und wies auf das "Prinzip des Stellvertreters" hin: "Mission heißt auch Stellvertretung, einer für die anderen." Die Zahl der praktizierenden Gläubigen sinke zwar, die Anforderungen werden aber mehr. Je größer die Not werde, desto mehr sei die christliche Nächstenliebe gefordert, so Schönborn. Mission sei eine "Face to Face"-Aufgabe, es gehe um die persönliche Begegnung. "Kein Facebook kann das ersetzen", appellierte er, aktiv zu werden.
"Eine neue Epoche des Christseins"
Der Kardinal kam auch zu dem Schluss, dass während seiner Amtszeit als Bischof "wahrscheinlich die größten Veränderungen und Umbrüche in der Kirche und der Gesellschaft" in den vergangenen zwei Jahrhunderten stattgefunden hatten. So lautete auch der Titel seines Einleitungsstatements treffenderweise: "Eine neue Epoche des Christseins".
Unter den Teilnehmern der Diözesanversammlung fanden sich sowohl ehrenamtlich als auch hauptberuflich in der Kirche Tätige. Auch Kritiker waren geladen. Bis Samstag stehen Vorträge und Gesprächsgruppen auf dem Programm. Den Abschluss der Veranstaltung bildet ein Gottesdienst Samstagmittag.










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