"Die Grundidee ist, miteinander zu schauen, wie es unserer Kirche geht und wo uns Gott hinschickt", definiert der Wiener Erzbischof die Herausforderung der Diözesanversammlung. Tatsächlich ist die Zahl der Katholiken in Wien erstmals unter 50 Prozent gesunken. Gefolgt von den Menschen ohne religiöses Bekenntnis, Orthodoxen, Muslimen und Evangelischen.
Kardinal will "Dach über der Seele anbieten"
Rechts neben dem Stephansdom steht ein riesiges Zelt, das als Kommunikationszentrum dient: Da können sich die Delegierten akkreditieren, Kaffee oder Tee trinken, miteinander Erfahrungen austauschen. „Unser Auftrag ist, möglichst vielen Menschen ein Dach über der Seele anzubieten“, erklärt Christoph Schönborn. „Es gibt so viel Einsamkeit. Ich sage oft im Gespräch zu älteren Menschen, die darüber klagen: Warum gehen Sie nicht in eine Pfarrgemeinde? Dort haben Sie ein Netzwerk der Freundschaft, der Verbundenheit – und außerdem wartet auch der liebe Gott auf Sie.“
Pfarrgemeinden "sind Asylstätten der Seele"
Die Cheforganisatorin der Diözesanversammlung, Andrea Geiger, erklärt zu den Zielen: "Wir müssen aufeinander hören, was und wen wir verkünden: Also Klarheit über den Auftrag gewinnen. Und wir müssen uns ändern, neu anfangen, Menschen gewinnen." Es gibt in Österreich 3.091 Pfarrgemeinden, allein in der Stadt Wien 172. "Es sind Asylstätten der Seele", sagt Kardinal Schönborn.










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