Mo, 17. Dezember 2018

Kein Geld für Essen

19.03.2018 10:29

Streit um Kloster mit Perry: Nonne bettelarm

Der verlorene Gerichtsstreit gegen Katy Perry um ihr Kloster endete doppelt tragisch für die beiden Nonnen. Während die 89-jährige Schwester Catherine Rose Holzman vor gut einer Woche bei einem Gerichtsterim im Gericht von Los Angeles kollabierte und starb, erklärt Schwester Rita Callanan nun, dass ihr nach dem Verkauf des Konvents an die Sängerin nichts mehr geblieben ist.

Es ist ein schweres Schicksal, das die krebskranke Schwester Callanan derzeit tragen muss. Beim Kampf um den Verkauf ihres Klosters verlor die Nonne ihre Mitschwester Catherine Rose Holzman. Die 89-jährige kollabierte bei einem Gerichtstermin in Los Angeles und starb an einem Herzinfarkt. Jetzt greift die Klosterfrau Katy Perry an, erklärt, seit dem Verkauf an die Sängerin sei sie bettelarm und wisse nicht, wo sie ihre nächste Mahlzeit herbekommen solle, berichtet „Enterpress News“.

Trotz aller Rückschläge will die 80-Jährige den Kampf um ihr geliebtes Kloster aber nicht aufgeben, wie sie in einem Statement erklärt. „Am 9. März 2018 haben wir auf tragische Weise Schwester Catherine Rose verloren, meine geliebte Schwester und urspüngliche Organisatorin der GoFundMe-Kampagne. Sie war meine geschätzte Partnerin in diesem andauernden Rechtsstreit, um unser Kloster behalten zu können. Es ist jetzt wichtiger denn je, diesen Kampf fortzusetzen und unsere Sache zu gewinnen“, bittet die Ordensschwester die Menschen um Hilfe.

Der Verkauf des früheren Klosters an Katy Perry war vom Erzbistum abgesegnet worden. Zwei der Nonnen, die früher dort lebten, hatten allerdings versucht, das Anwesen mit drei Hektar Grund an eine Restaurantbesitzerin zu veräußern, die dort ein Hotel eröffnen wollte. Sie schlossen einen Vertrag mit der Unternehmerin ab, ohne dazu das Recht zu haben, wie die Erzdiözese erklärte.  Der Rechtsstreit in dieser Causa zieht sich bereits mehrere Jahre hin. Perry waren bereits 1,57 Millionen US-Dollar Schadensersatz zugesprochen worden. Die Popsängerin hatte angeboten, für die Nonnen eine Ersatz-Gebetsstätte zu errichten.

Daniela Altenweisl
Daniela Altenweisl

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