Fr, 14. Dezember 2018

Bis zu 5 Zentimeter

16.03.2018 10:25

Großes Winter-Comeback: Schnee kommt bis nach Wien

Der Frühling lässt auf sich warten: Kalendarisch gesehen ist der Winter zwar bald zu Ende, dennoch fährt er Mitte März noch einmal seine Krallen aus. Arktische Luft kommt am Wochenende aus dem Norden, ein Italientief sorgt für Niederschläge. Mit Schneefall ist bis ins Flachland zu rechnen - auch in Wien: „In der Stadt kommen etwa fünf Zentimeter Neuschnee zusammen, im Wienerwald sind bis zu zehn Zentimeter zu erwarten“, prognostiziert UBIMET-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer. In den Bergen herrschen eisige Bedingungen: Skifahrer am Hochkar müssen sich am Sonntag auf Temperaturen zwischen minus zehn und minus 15 Grad einstellen.

Am Samstag werden im Ostalpenraum laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik erneut dichte Wolken und Niederschläge erwartet. Diese breiten sich rasch nach Norden aus, wobei im Osten von Beginn an Schnee bis ins Flachland fällt. Am Abend geht der Regen auch im Süden in Schneefall über, in der Nacht sinkt die Schneefallgrenze dann im Westen bis in die Tallagen. „Die größten Neuschneemengen von bis zu 20 Zentimetern sind im Semmering-Wechsel-Gebiet sowie im südlichen Wiener Becken zu erwarten“, prognostiziert Spatzierer. Minus drei bis plus vier Grad hat es zu Tagesbeginn, minus zwei bis plus acht Grad werden es maximal und bis zum Abend kühlt es deutlich ab.

Der Sonntag bringt in ganz Österreich winterliches Wetter mit etwas Schneefall vor allem im Bergland. Über weite Strecken ist der Himmel mit dichten Wolken überzogen und die Sonne kommt kaum für längere Zeit durch. Zwischen Oberösterreich und dem Nord- und Mittelburgenland weht teils mäßiger bis lebhafter Nordwind. Nach minus neun bis plus ein Grad in der Früh sind in der Folge höchstens minus sieben bis plus drei Grad möglich, mit den höchsten Werten in Vorarlberg und Tirol.

Am Montag kann es entlang der Alpennordseite sowie im Norden vereinzelt leicht schneien. Häufiger zeigt sich die Sonne im Süden und Osten, bevor bis zum Abend von Slowenien und Ungarn her erneut dichte Wolken eintreffen. Der Wind weht schwach bis mäßig, im östlichen Flachland mitunter auch lebhaft aus nördlichen Richtungen. Die Frühtemperaturen liegen bei minus zwölf bis minus drei Grad, die Tageshöchstwerte bei minus fünf bis plus drei Grad.

Zum heurigen Frühlingsbeginn am 20. März ist es am Dienstag in vielen Regionen meist dicht bewölkt, im Norden und Osten kann es auch etwas schneien. Am freundlichsten ist es im Süden unter leichtem Nordföhneinfluss. Der Wind weht allgemein aus nördlichen Richtungen, speziell am Alpenostrand und im Osten kann der Wind mäßig bzw. lebhaft aufleben. Zu Tagesbeginn werden minus zehn bis minus vier Grad erwartet, im Tagesverlauf sind minus zwei bis plus drei Grad prognostiziert.

Aus derzeitiger Sicht bleibt es bis weit in die kommende Woche hinein relativ kalt. Eine deutlich mildere Wetterlage ist laut ZAMG vorerst nicht in Sicht. Pollenallergiker kann das freuen, die Belastungen gehen wetterbedingt zurück, informierte der Pollenwarndienst der Medizinischen Universität Wien in einer Aussendung.

Die Autobahnmeistereien stehen indes ab Freitag im Volleinsatz und streuen vorbeugend, kündigte die Asfinag an. „Wer schon Sommerreifen montiert hat, sollte das Auto am Wochenende stehen lassen. Die Auftaumittel wirken bei dieser Kälte verzögert. Daher ist es besonders wichtig, unbedingt nur mit Winterausrüstung zu fahren“, betonte Asfinag-Geschäftsführer Josef Fiala.

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