Do, 19. Juli 2018

Viele offene Fragen

12.03.2018 21:14

Ringen um Olympia in Graz und Schladming

Die politischen Befürworter von Olympischen Winterspielen 2026 in Graz und Schladming luden die Bevölkerung am Montag zur großen Info-Veranstaltung in die Grazer Stadthalle. Viel Neues gab es freilich nicht, wichtige Fragen sind nach wie vor offen. Die Gegner ließen sich nicht überzeugen.

Der Grazer VP-Bürgermeister Siegfried Nagl, sein blauer Vize Mario Eustacchio und Schladmings VP-Bürgermeister Jürgen Winter präsentierten ihre Olympia-Pläne. Das Interesse war endenwollend – etwa 300 kamen in die Stadthalle, davon waren gut die Hälfte politische Funktionäre oder Mitarbeiter der Stadt Graz.

Es sollen „schlanke“ Spiele sein, mit Graz als Host-City. Graz und Schladming wollen überregionale Partner, wie Ramsau, Bischofshofen, Inzell, Königsee, Klagenfurt usw., an Bord holen – deren Sportinfrastruktur (Bahnen, Eishallen, Schanzen  etc.) soll genutzt und eventuell adaptiert werden. Fix sind die Partnerstädte aber noch nicht.

Offen sind auch die Kosten, sollte das IOC Graz und Schladming den Zuschlag erteilen (Entscheidung über Bewerberstatus im Oktober, Entscheidung über Zuschlag im Herbst 2019). Nagl: „Bis Ende September erarbeiten wir  die exakten Pläne“. Sprich: Was braucht man an neuer Infrastruktur (etwa eine neue Halle in Graz), was kostet das alles und wie viel Geld gäbe es vom IOC?

Klarer sieht man bei der Bewerbung – die ist mit ca. sieben Millionen Euro veranschlagt. Nagl, Eustacchio und Winter sehen in Olympia eine Riesenchance – aber nicht um jeden Preis.

Kritische Stimmen betreffen vor allem die Kosten. KP, SP und Grüne kämpfen weiter gegen Olympia.

Gerald Richter
Gerald Richter

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.