Sa, 15. Dezember 2018

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08.03.2018 06:00

Salzburgs Frauen nehmen den gesünderen Weg

Salzburgs Frauen gehen mehr zu Fuß als Männer, fahren mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln und weniger mit dem Auto, wie eine aktuelle Analyse des Verkehrsclubs Österreichs (VCÖ) auf Basis von Daten des Verkehrsministeriums zeigt. Auch in die Arbeit kommen mehr Frauen als Männer autofrei. Und sie treten fleißig in die Pedale. Nur in Vorarlberg ist der Radverkehrsanteil der Frauen höher als in Salzburg. Neun Prozent ihrer Alltagswege fahren die Salzburgerinnen mit dem Fahrrad.

Weiteres Ergebnis der VCÖ-Analyse: Insgesamt sind Salzburgs Frauen häufiger autofrei mobil als Salzburgs Männer. Den größten Unterschied beim Mobilitätsverhalten von Frauen und Männern gibt es beim Gehen und beim Autolenken. Während in Salzburg Männer nur 13 Prozent ihrer Alltagswege zu Fuß gehen, ist der Anteil bei den Frauen mit 23 Prozent deutlich höher. Salzburgs Männer wiederum sitzen bei 54 Prozent ihrer Alltagswege hinter dem Autolenkrad, Frauen nur auf 35 Prozent ihrer Wege.

Der Anteil beim Öffentlichen Verkehr ist bei Frauen mit elf Prozent höher als bei Männern mit acht Prozent. Auch in die Arbeit kommen Frauen häufiger autofrei. Während 32 Prozent Salzburgs Frauen32 der Arbeitswege mit Fahrrad, Öffentlichen Verkehr oder zu Fuß zurücklegen beträgt der Anteil bei den Männern nur 26 Prozent, wie die VCÖ-Analyse zeigt.

„Die Verbesserung des öffentlichen Verkehrsangebots ist für die Mobilität von Frauen besonders wichtig“, so VCÖ-Experte Christian Gratzer. So seien rund 80.000 der mehr als 280.000 Arbeitsplätze in Salzburg Teilzeitjobs. 82 Prozent der Teilzeitjobs entfallen auf Frauen. Gratzer: „Es braucht außerhalb der klassischen Pendlerzeiten mehr Bahn- und Busverbindungen. Auch die gute Erreichbarkeit von Bahnhöfen und Haltestellen mit dem Fahrrad ist für die Mobilität (nicht nur) von Frauen wichtig.“

 krone.at
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