Do, 18. Oktober 2018

Etwa mit E-Taxis

04.03.2018 10:00

So soll die Luft vor allem in Linz besser werden

Bei Bund, Land und Stadt Linz schrillen nach dem Umweltzonen-Urteil deutscher Richter die Alarmglocken. Wegen ständig überhöhter Stickoxidwerte in der Atemluft drohen Strafen der EU in Millionenhöhe – rückwirkend bis zum Jahr 2010. Ein großes Sorgenkind ist dabei Linz.

Das Urteil der Leipziger Richter am Dienstag hat die Debatte um die schlechte Luft auch bei uns neu entfacht. Wie berichtet, wurden Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge genehmigt. Das Gericht berief sich auf EU-Recht, das das Einhalten von Schadstoff-Grenzwerten verlangt.

Dringender Handlungsbedarf
„Das Leipziger Urteil ist eine Ermutigung für die EU, noch schärfer gegen Verstöße vorzugehen“, sieht Umwelt-Landesrat Rudi Anschober (Grüne) dringenden Handlungsbedarf. Seit Jahren weist die Messstation beim Linzer Römerbergtunnel erhöhte Stickoxidwerte auf. Im April wird Anschober der Landesregierung ein Maßnahmenpaket vorlegen. Einer der Verbesserungsvorschläge ist die Umstellung der Linzer Taxi-Flotte auf Elektro-Antrieb: „Viele der rund 400 Fahrzeuge sind schon in die Jahre gekommen. Deshalb werde ich einen Appell an die Bundesregierung für ein Förderprogramm richten!“

München als Beispiel
Als Beispiel soll München dienen. 170 der 3500 Taxis haben einen Elektro-Motor. Jeder Fahrgast-Kilometer wird mit bis zu einer Höchstgrenze mit 20 Cent gefördert Dafür nimmt die Stadt München zwei Millionen € in die Hand.

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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