Di, 19. Juni 2018

SURECITY-Projekt

26.02.2018 14:20

Blaupausen für die „Smart Cities“ von morgen

Was haben Malmö in Schweden, Almada in Portugal und Judenburg in der Steiermark gemeinsam? Sie sind Prototypen des SURECITY-Projekts, das vom Austrian Institute of Technology (AIT) gemeinsam mit internationalen Partnern koordiniert und umgesetzt wird. Das Ziel lautet, mittels Simulationen den Energieverbrauch europäischer Städte mittel- und langfristig deutlich zu senken.

Das AIT und seine Partner sammeln dafür energierelevante Daten aus den Sektoren Wohnen, Mobilität und Industrie. Mit dem SURECITY-Prgramm kann dann der Einsatz von neuen Technologien mit einer Kosten-Nutzen-Analyse und maßgeschneidert für unterschiedliche Städte, Gemeinde und Regionen bewertet werden. Unterschiedliche Szenarien mit Energieversorgern, Verkehrsbetrieben und Stadtplanern werden durchgespielt und Umweltfolgen für z. B. die Bereiche Luft, Wasser und Bodennutzung ganzheitlich betrachtet. Städte erhalten so ein Werkzeug zur Simulation und Reflektion von energiepolitischen Entscheidungen. Komplexe Modelle, die auf der SURECITY-Plattform bereitgestellt und visualisiert und für alle Stakeholder zugänglich sind, helfen damit, die Energiezukunft Europas neu zu gestalten. 

Testphase in Steiermark startet im März
Mit Malmö, Almada und Judenburg wurden laut AIT-Projektleiter Nicolas Pardo-Garcia gezielt in Größe und geographischer Lage sehr unterschiedliche europäische Städte ausgewählt: "Die drei Partnerstädte sind idealtypisch für kleinere bis mittelgroße Städte in Nord-, Zentral- und Südeuropa. Sie bilden die nötige Bandbreite ab, um als Modelle aussagekräftig und vergleichbar zu sein für andere." In Judenburg startet im März die Testphase. Aussagekräftige Ergebnisse sollen Ende des Jahres vorliegen und somit Blaupausen für zahlreiche europäische Städte liefern.

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